In der aktuellen möbelfertigung

Wie Egger die Wabenplatte industriell fertigen will

Für Sie vor Ort: Die Redaktion der möbelfertigung sprach mit Michael Egger und Ulrich Bühler über die Leichtbauplatten-Anlage, die ab September im österreichischen St. Johan die Produktion aufnehmen wird. möbelfertigung:

Für Sie vor Ort: Die Redaktion der möbelfertigung sprach mit Michael Egger und Ulrich Bühler über die Leichtbauplatten-Anlage, die ab September im österreichischen St. Johan die Produktion aufnehmen wird.
möbelfertigung: Eine besondere Investition findet ja nun gerade in St. Johann statt, wo Egger als erster, großer Werkstoffhersteller Leichtbauplatten fertigen will. Wie kam es zu diesem Entschluss?
Michael Egger: Vor dem Hintergrund knapper Ressourcen und teurer Rohstoffe kommt dem Leichtbau eine immer stärkere Bedeutung zu. Dies war ein entscheidender Grund für unser Engagement.
möbelfertigung: Wird es sich um eine kontinuierliche, industrielle Produktion handeln?
Michael Egger: Ja – kontinuierlich und industriell. Wir werden Platten sowie mit als auch ohne Rahmen anbieten. Die Rahmenlose möchten wir in dem Format 5.60 x 2,07 in verschiedenen Ausführungen – roh, beschichtet oder lackiert – produzieren. Darüber hinaus gibt es Halbfertigprodukte, z.B. für Türen, Tische oder Stollenwände. In der gesamten Egger-Palette und natürlich im Dekor- und Materialverbund.
Ulrich Bühler: Ausgehend von der großformatigen Platte, von der wir bis zu 1.000 cbm pro Tag produzieren werden. Diese können wir dann je nach Kundenanforderung endformatieren. Wir rechnen mit einem 50 zu 50 Anteil im Verkauf von Rohprodukten und konfektionierter Ware.
möbelfertigung: Werden bei der Rahmenplatte die Riegel per Hand gelegt werden?
Michael Egger: Nein, die Produktion läuft vollautomatisch. Sonst wäre es eine halbe Lösung. Und die handwerklich produzierte Variante gibt es ja bereits.
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