Drescher kämpft um seine Zukunft.

Drescher

Wichtige Weichenstellungen auf den Konsumgütermessen - Sanierungslösung in Sicht

Drescher kämpft um seine Zukunft. Deshalb setzt der Spezialist für Wohnaccessoires, Lifestyle sowie Saisonartikel alles daran, sich auf den kommenden Konsumgütermessen von seiner besten Seite zu zeigen. "Wir präsentieren uns und unsere aktuellen Kollektionen Anfang Juli auf der Trendset in München, Mitte Juli auf der Vivanti in Düsseldorf und Ende August 2013 auf der Tendence in Frankfurt", erklärt Ulvi I. Aydin, Geschäftsführer des Handelsunternehmens. "Darüber hinaus präsentieren wir vom 19. bis 22. Juli unsere aktuellen Produkte in unserem Hamburger Showroom."

Das Amtsgericht Schweinfurt hatte Mitte Mai 2013 als zuständiges Insolvenzgericht Rechtsanwalt Bernd Depping von dnp Depping zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Sein Zwischenfazit fällt positiv aus: "Es ist uns mit tatkräftiger Beteiligung der Belegschaft, der Kunden und Lieferanten gelungen, den Geschäftsbetrieb zu stabilisieren. Die Vorfinanzierung der Saisonware konnte inzwischen erreicht und dadurch die Lieferfähigkeit gesichert werden.

Zu einer nachhaltigen Sanierungslösung wird derzeit intensiv verhandelt."

Drescher zählt seit über 30 Jahren zu den führenden Handelsunternehmen in den Bereichen Wohnaccessoires, Lifestyle sowie Saisonartikel für Ostern und Weihnachten. Das Unternehmen, das mit dem Slogan "Wir sind Weihnachten" wirbt, ist Marktführer bei mundgeblasenen und handbemalten Weihnachtskugeln.

Mit einer eigenen Design-Werkstatt und eigenständigem Trendscouting hat sich Drescher den Ruf der Trendschmiede der Branche erworben. Die Produkte sind bei über 8.000 Fachhandelsgeschäften weltweit gelistet. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 8,4 Mio. Euro.

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