Nobia

Weniger Umsatz und Gewinn

Um rund 3,5 Prozent auf 1,018 Mrd. Euro (9,273 Mrd. SEK) sank der Umsatz der schwedischen Nobia-Gruppe im letzten Jahr. Dabei rutschte auch der Gewinn ab: das EBIT ging gegenüber

Um rund 3,5 Prozent auf 1,018 Mrd. Euro (9,273 Mrd. SEK) sank der Umsatz der schwedischen Nobia-Gruppe im letzten Jahr. Dabei rutschte auch der Gewinn ab: das EBIT ging gegenüber 2002 von 80 auf 62 Mio. Euro zurück, der Gewinn nach Steuern betrug nur noch 37,11 Mio. Euro. Dennoch spricht der Küchen-Konzern von einem organischen Wachstum in Höhe von drei Prozent. Dies stehe in Zusammenhang mit der Expansion im SB-Bereich und dem Ausbau eigener Handelsniederlassungen.
Der Umsatz im wichtigsten Absatzmarkt England (422 Mio. Euro) reduzierte sich um 6 Prozent, wobei jedoch der Verkauf zerlegter Küchen zulegte. Seit Dezember hat Nobia diesen Bereich durch die Übernahme des englischen Herstellers Gower verstärkt.
Auch die deutsche Gruppe, insbesondere Optifit, profitierte vom Erfolg im DIY-Sektor (11 Prozent Umsatzanteil). Obwohl der Umsatz der Unternehmen insgesamt (inkl. Poggenpohl, Pronorm und Goldreif) ein Minus von acht Prozent verzeichnete (ca. 210 Mio. Euro), konnten sie immerhin ihren Gewinn verbessern. Noch bessere Ergebnisse werden von der Schließung von Goldreif im März 2004 erwartet.
75% Prozent des Umsatzes erwirtschaftet Nobia mittlerweile mit eigenen Handelsgeschäften, Franchise-Studios oder im Direkt-Verkauf an Fabrik. Insgesamt gehören 541 eigene Verkaufsstellen zu Nobia, zuzüglich der 250 Poggenpohl Concept Stores.