Jochen Roth, Verkaufsleiter Küchen- und Möbelfachhandel bei Liebherr, zeigt, wie "HydroBreeze" in der "Peak"-Geräten eingesetzt wird.

Der kalte Nebel wirkt für Obst und gemüse wie Feuchtigkeitsbalsam und hält sie noch länger frisch.

Liebherr

Weltpremiere - Premiumgeräte arbeiten jetzt mit kaltem Nebel

Für eine Weltpremiere wählte Liebherr den Küchenherbst: „Wir wollen wachsen“, bringt Jochen Roth, Verkaufsleiter Küchen- und Möbelfachhandel, die Strategie des Spezialisten für das Kühlen und Frieren sowie Weinschränke auf den Punkt. Helfen soll dabei eine neue Serie an Einbaugeräten, die in der Architekturwerkstatt vorgestellt wurde und ab März 2021 im Handel ist. Statt zwei gibt es bei Liebherr jetzt vier Werteklassen, die aufeinander aufbauen. „Pure“ für die Abrundung nach unten, Plus“ und „Prime“ sowie „Peak“ für den Highend-Bereich. Damit ist der Gipfel für Einbaugeräte erreicht. Darüber schwebt nur noch der „Monolith“. Sein Vertriebsstart in Deutschland war der Messeeröffnungstag.

Zum Liebherr-Standard gehören selbst bei den „Pure“-Einstiegsgeräten beispielsweise das „Duo Cooling“ mit zwei Verdampfern und das Power Cooling mit Aktivkohle. Es gibt mit „EasyFresh“ so etwas wie eine Gemüseschale und auch Backbleche passen bereits hinein.

Bei „Plus“ ist der Schließdämpfer obligatorisch. Hinzu kommen zudem eine Ordnungssystemschublade und getrennte, einhändig verstellbare Glasplatten. Ein weiteres Plus ist der Eingießer für gekühltes Wasser. Und schon in dieser Werteklasse kommt die „BioFresh“-Technologie zum Einsatz, auf die Liebherr das Patent hat.

In der „Prime“ wird Edelstahl für die Applikationen und die Rückwand eingesetzt. Das Beleuchtungssystem, das in den „BioFresh“-Bereich reicht, und auch das Zubehör sind deutlich wertiger

Eine Klasse für sich ist „Peak“. „Sehr viel mehr geht nicht“, ist Roth überzeugt. Denn es wird sogar mit kaltem Nebel („HydroBreeze“) gearbeitet. Liebherr nutzt ein Phänomen, das in einem Tal an der Westküste Amerikas erlebbar ist. Rund um dieses fruchtbare Tal ist Wüste, trotzdem gedeiht dort alles prächtig. Möglich macht das ein kalter Nebel, der jeden Morgen vom Meer ins Tal gedrückt wird und sich dann dort auflöst. Die Feuchtigkeit wirkt wie ein Balsam für die Pflanzen. „Wir nutzen den Effekt und bringen kalten Nebel in den ,BioFresh‘-Bereich ein. Bei jeder Türöffnung erfolgt ein Nebel-Ausstoß mit acht Sekunden und im geschlossenen Zustand alle 90 Minuten einer für vier Sekunden“, erläutert Roth. Durch „HydroBreeze“ bleiben Obst und Gemüse noch länger frisch.Für Premium steht zudem die Edelstahl-Innentürverkleidung, aber auch der flächenbündig eingebaute Wasserspender („Infinity-Spring“).

Dieser findet sich ebenfalls im „Monolith“. Den im Vorjahr vorgestellten Solisten gibt es in vier Breiten, und er wird nur selektiv vertrieben.

 

Diese Seite teilen