Systemceram

Weiterhin zufrieden

Trotz eines Umsatzrückgangs von 6 Prozent vermeldet der Spezialist für hochwertige Keramikspülen und Arbeitsplatten weiterhin ein positives operatives Ergebnis für 2002. Angesichts der schwierigen konjunkturellen Lage habe sich Systemceram dennoch

Trotz eines Umsatzrückgangs von 6 Prozent vermeldet der Spezialist für hochwertige Keramikspülen und Arbeitsplatten weiterhin ein positives operatives Ergebnis für 2002.
Angesichts der schwierigen konjunkturellen Lage habe sich Systemceram dennoch sehr gut behaupten können, so das Unternehmen aus Siershahn. Der Produktionsbereich "KeraDomo"-Küchenkeramik entwickelte sich aufgrund einer gestiegenen Nachfrage nach keramischen Spülen und Arbeitsplatten und wichtigen Innovationen von Design und Funktion überdurchschnittlich gut. Entscheidend waren hierfür auch eine neu entwickelte exklusive Frästechnik und die Investition in eine schmutzabweisende Oberflächentechnologie.
Der Produktionsbereich "KeraLab"-Laborkeramik erreichte dagegen den Vorjahresumsatz nicht. Mehrere große Laboraufträge mussten in das Jahr 2003 verschoben werden, da sich die Fertigstellung verschiedener Labors verzögerte.
Besser sehen die Planungen für dieses Jahr aus: Nachdem die ersten 6 Monate ein Umsatzplus von knapp 10 Prozent verzeichneten, erwartet Systemceram für das laufende Geschäftsjahr eine Umsatzsteigerung für beide Produktbereiche.
Das Unternehmen liefert inzwischen in 33 Länder weltweit. Um vorhandene Wachstumspotentiale zu nutzen, wird der Vertrieb weiter ausgebaut. Die Mitarbeiterzahl stieg, seit dem Management-buy-out zum 1. Januar 2000, um 20 auf 130 Beschäftigte.