Electrolux

Weiterhin Margenverlust bei leichtem Wachstum

Trotz global geringerer Nachfrage und Absatzmengen hat der Electrolux Konzern im ersten Quartal 2023 operativ ein leichtes Umsatzplus von 2,2 Prozent erwirtschaftet. Das Betriebsergebnis belief sich jedoch auf -256 Mio. SEK (22,5 Mio. Euro), was einer Marge von nur -0,8 % entspricht. Zu berücksichtigen ist, dass das Betriebsergebnis den einmaligen Posten von -561 Mio. SEK (ca. 50 Mio. Euro) für die Einstellung der Produktion im Werk Nyíregyháza in Ungarn, die vollständig 2024 realisiert wird, enthält. Zumindest hätten sich die Erträge in Nordamerika verbessert, obwohl auch dieser Geschäftsbereich im ersten Quartal immer noch einen Verlust verzeichnete. 

Sowohl der Nordamerika-Turnaround als auch das konzernweite Kostensenkungs- und -Programm schreite planmäßig voran und leiste einen positiven Beitrag, resümiert Präsident und CEO Jonas Samuelson die Quartalsbilanz. Dazu ergänzt er: „Unsere Strategie mit dem konsequenten Fokus auf Innovation und Effizienz hat in den vergangenen Jahren in drei unserer vier Geschäftsbereiche zu guten finanziellen Ergebnissen geführt.“ Ziel ist, mittelfristig wieder eine operative Marge von mindestens 6 Prozent zu erreichen. Für Mengenwachstum sollen Investitionen in innovative, modularisierte Produktarchitekturen sorgen. Und in Nordamerika liegt der Fokus insbesondere auf höherwertigen Kategorien.

Die Entwicklung von Electrolux Deutschland ging im ersten Quartal mit dem leicht positiven Trend auf europäischer Ebene einher. Trotz des weiterhin herausfordernden und hartumkämpften Marktumfelds konnte im Geschäftsbereich Europa in Q1 ein EBIT von 520 Mio. SEK (ca. 45,7 Mio. Euro) erzielt werden. Der Nettoumsatz (11,34 Mrd. SEK, ca. 996,6 Mio. Euro) mit 1,7 Prozent unter dem Vorjahresquartal (Q1 2022: 11,54 Mrd. SEK).

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