XXXLutz will sich in Göttingen mit einem 33.000er niederlassen.

XXXLutz

Weiterhin harter Gegenwind in Göttingen

Für XXXLutz könnte es morgen in Göttingen eng werden. Der dortige Kreisverband der Piraten forderte jetzt noch einmal SPD und Grüne auf, sich in der dann stattfindenden Sitzung des Ortsrates für eine Begrenzung der VK-Fläche des geplanten Möbelhauses auszusprechen. „Ausdrückliche Zielsetzung ist es, weder XXXL noch einen anderen Möbel-Großkonzern in Göttingen anzusiedeln“, heißt es in einer Pressemitteilung. „Für den Wirtschaftsstandort Weende, wo 90 Prozent des Göttinger Umsatzvolumens im Möbelsegment erzielt werden, werden Einbußen im Möbelsektor von über 20 Prozent prognostiziert. Diese Zahlen werden von allen Parteien anerkannt und bedeuten, dass mindestens ein mittelständischer Betrieb in Weende schließen müsste. Die im Gewerbegebiet Lutteranger gebauten Möbelverkaufshäuser lassen sich nicht nachnutzen.“

Die Österreicher planen ein Haus mit einer VK-Fläche von 33.000 qm. CDU, FDP und Piraten hatten bereits Ende vergangenen Jahres eine Begrenzung auf 14.500 qm vorgeschlagen, um einen fairen Wettbewerb zu ermöglichen (moebelkultur.de berichtete). Das bisher größte Möbelhaus im Göttinger Industriegebiet sei 12.300 qm groß, die anderen Märkte in der Stadt umfassen im Durchschnitt 5.000 qm.

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