Regina

Weiter mit Snaidero/Rational

Für den österreichischen Küchenhersteller Regina hat sich eine Lösung gefunden: Das Unternehmen, das am 23. Februar Insolvenz beantragte (s. Online-News vom 23.2.), hat die italienische Snaidero-Gruppe übernommen. Die Geschäfte der

Für den österreichischen Küchenhersteller Regina hat sich eine Lösung gefunden: Das Unternehmen, das am 23. Februar Insolvenz beantragte (s. Online-News vom 23.2.), hat die italienische Snaidero-Gruppe übernommen. Die Geschäfte der jetzigen Regina GmbH werden in enger Zusammenarbeit mit der Snaidero-Tochter Rational in Melle fortgeführt.
Durch die Übernahme und daraus entstehenden Konzernsynergien hofft Regina (gegr. 1946), die traditionelle Führungsrolle in Österreich zurückzuerlangen und auch europaweit seine Marktpräsenz auszudehnen. Vor allem durch Modernisierung der Produktpalette und Ausbau des Geschäftsbereichs Regina Bad, der nach einem Produktrelaunch als Kompetenzzentrum für den deutschsprachigen Raum aufgewertet wird. Neben dem bereits eingeleiteten Abbau der vormals 235 Mitarbeiter sind Personalveränderungen im Management zunächst nicht vorgesehen. Geschäftsführer Walter Rieder sieht die Zukunft optimistisch: "Bei der Größe des Konzerns steigt jetzt unser Potenzial ganz erheblich."
Mit der Übernahme hat Snaidero seine Expansion um einen weiteren Schritt vorangetrieben. Erst vor wenigen Wochen hatten die Italiener das französische Unternehmen Arthur Bonnet aufgekauft (s. Online-News vom 31.3.2000) und sich mit insgesamt 600 Mio. DM Umsatz auf Platz 4 der europäischen Küchenhersteller lanciert. Zusätzlich bringt jetzt Regina den Kernmarkt Österreich und weitere 50 Millionen DM Jahresumsatz in die Gruppe ein.