Nobilia

Weiter auf der Überholspur

Anhaltender Aufwärtstrend in Verl: Nachdem Nobilia den Umsatz schon im Krisenjahr 2009 von 707 Millionen (2008) auf 743,2 Millionen Euro nach oben schrauben konnte, geht es auch 2010 bergauf. "Wir sind mit dem Geschäftsverlauf bislang sehr zufrieden", betonte Dr. Günter Scheipermeier im Rahmen einer VDM-Veranstaltung. "So fahren wir momentan jeden Sonnabend Sonderschichten, um der Nachfrage gerecht zu werden." Wenn auch noch keine genauen Prognosen bekannt gegeben wurden, deutete Scheipermeier an, dass mit einem Wachstum von sieben bis acht Prozent zu rechnen sei. Somit könnte die 800-Millionen-Euro-Hürde im Geschäftsjahr 2010 übersprungen werden.

Besonders beeindruckend: Im Segment der am meisten in Deutschland verkauften Küchen (eine deutsche Durchschnittsküche kostet 5450 Euro) ist fast jede zweite von Nobilia. Der gesamte Marktanteil in Deutschland liegt bei 29,5 Prozent

Rund 35 Prozent der Nobilia Produkte gehen ins Ausland. Der stärkste Auslandsmarkt ist Frankreich, wo Nobilia im letzten Jahr 93,8 Millionen Euro erwirtschaften konnte. Ebenfalls stark: Belgien mit 48 Millionen und Österreich mit 43,6 Millionen Euro. Auch China und Südamerika entwickeln sich laut Scheipermeier erfreulich.

Ein weißer Fleck auf der Nobilia-Weltkarte bleibt Nordamerika, denn: "Wir scheitern am amerikanischen Truthahn. Da reicht das deutsche 60er Raster nicht", erläuterte Scheipermeier ironisch. "Die amerikanischen Geräte passen in unsere Küchen nicht hinein und der Aufwand, hierfür besondere Maße zu produzieren, lohnt sich für uns einfach nicht."

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