IMM 2002

Was will die Küchenbranche?

Eher als akutes Problem sieht Rudolf Sellhorst, Marketingleiter der KölnMesse, den Ausstellerschwund der Küchenindustrie zur IMM 2002: Durch die Tatsache, dass jetzt viele Aussteller aus finanziellen Gründen den Rückzieher machen,

Eher als akutes Problem sieht Rudolf Sellhorst, Marketingleiter der KölnMesse, den Ausstellerschwund der Küchenindustrie zur IMM 2002: Durch die Tatsache, dass jetzt viele Aussteller aus finanziellen Gründen den Rückzieher machen, sei die Küchenpräsenz langfristig nicht in Frage gestellt. Zumal sowohl der VdDK als auch verschiedene Firmen ausdrücklich betont haben, dass die Entscheidungen nicht für die Zukunft schlechthin gelten und andere deutsche Messe-Standorte zunächst nicht diskutiert werden.
Dennoch beschränken sich die Messe-Macher in Köln nicht nur darauf, auf bessere Zeiten zu hoffen. Vielmehr hat man die Gespräche mit der Küchenindustrie intensiviert, um das Anforderungsprofil präzise zu ermitteln. "Wir stoßen dabei auf sehr kontroverse Meinungen," so Sellhorst, "sodass wir zunächst einige Zeit brauchen, um diese zu bündeln. Dann werden wir natürlich mit entsprechenden Konzepten reagieren."
39 Aussteller, darunter 15 deutsche, stehen bisher auf der Anmeldeliste für die kommende IMM (14. – 20.1.2002). Neben den bereits genannten Unternehmen (s. Online-News vom 13.7.) hat nun auch Format Küchen am Freitag abgesagt. Mit anderen angemeldeten Herstellern werden noch Gespräche geführt, wobei einige bereits ihre Entscheidung pro Köln bekräftigt haben. Angesichts der veränderten Situation prüft die Messegesellschaft ebenso, ob das beabsichtigte Begleitprogramm mit Trendshow noch von den Ausstellern gewünscht wird oder ob nicht stattdessen ein anderes Thema aufbereitet werden sollte.