V&B
Wachstumsjahr mit Innovationspreis gekrönt
Erfolgreiches Jahr: Villeroy & Boch konnte 2004 sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis zulegen. Der 2003 strukturbereinigte Konzernumsatz von 925 Mio. Euro erhöhte sich um ca. vier Prozent auf
Erfolgreiches Jahr: Villeroy & Boch konnte 2004 sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis zulegen. Der 2003 strukturbereinigte Konzernumsatz von 925 Mio. Euro erhöhte sich um ca. vier Prozent auf 960 Mio. Euro. Zu diesem Wachstum trug insbesondere der Bereich Tischkultur mit 11 Prozent Plus bei. Der Grund: Insbesondere die Neuausrichtung mit der Produktserie "New Wave Caffé" konnte neue Märkte und Zielgruppen erschließen.
Für die mit einer Investition in eine völlig neue Produktionstechnologie mit Hochdruckguss verbundene Kollektion wurde V&B jetzt mit dem Innovationspreis der deutschen Wirtschaft 2004 in der Kategorie "Mittelstand" ausgezeichnet. Vor über 2.600 geladenen Gästen überreichte Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl den Preis an den Vorstandsvorsitzenden Wendelin von Boch. Initiator und Veranstalter dieser erstmals vergebenen Auszeichnung ist der Wirtschaftsclub Rhein-Main, dessen hochkarätiges Plenum sich aus namhaften Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Nobelpreisträgern zusammensetzt. Gemeinsam mit der Zeitschrift "Wirtschaftswoche" richtete der Club die Veranstaltung aus, dessen Intention es ist, Leistungsimpulse für die Wirtschaft zu geben. Der Preis wurde von der Adam Opel AG gestiftet.
Die Innovationsfreude des Unternehmens wurde im vergangenen Jahr auch mit einem verbesserten Ergebnis belohnt. Nach dem durch hohe Restrukturierungsaufwendungen gekennzeichneten Verlustjahr 2003 erreichte V&B 2004 ein EBIT von 33 Mio. Euro (Vorjahr: -17,7 Mio. Euro). Vor allem im Ausland entwickelte sich das Geschäft gut, während der Inlandsmarkt mit einem Umsatzminus von einem Prozent fast gehalten werden konnte. Die Exportquote liegt bei 70 Prozent.

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