Rolf Benz
Wachstum nur im Export
Ein leichtes Minus für 2001, aber Zuversicht fürs laufende Jahr: Markenmöbler Rolf Benz rechnet für 2002 mit einem Wachstum von 5 Prozent. Die Umsatzentwicklung im vergangenen Jahr sei in allen
Ein leichtes Minus für 2001, aber Zuversicht fürs laufende Jahr: Markenmöbler Rolf Benz rechnet für 2002 mit einem Wachstum von 5 Prozent.
Die Umsatzentwicklung im vergangenen Jahr sei in allen Unternehmensbereichen vom restriktiven Möbel-Inlandsmarkt und stark wachsenden Exportmärkten bestimmt gewesen. Mit 295 Mio. DM (151 Mio. Euro) konnte der 2000er Umsatz, der erstmals die 300 Mio. DM-Grenze überschritten hatte, nicht erreicht werden.
62 Prozent des Umsatzes, also rund 183 Mio. DM, entfielen auf die Einrichtungsmarke Rolf Benz. Hier beträgt die Exportquote fast 38 Prozent. Vermarktet werden die Markenprodukte in über 50 Ländern. Osteuropa, Frankreich, England und Holland in Europa, die USA, der nahe Osten und China sind dabei die dynamischsten Wachstumsmärkte. 20 Prozent des Markenumsatzes machen übrigens inzwischen die Produktgruppen Esszimmer-Stühle und -Tische, Leuchten, Teppiche und Schrankmöbel aus.
Rund 15 Prozent des Gesamtumsatzes entfallen auf den Nichtmarkenbereich des Unternehmens, der im Wesentlichen Polstermöbel unter der Handelsmarke bmp vermarktet. Mit 90 Prozent Inlandsabsatz war dieser Bereic h stärker von der negativen Marktentwicklung in Deutschland betroffen.
Mit 70 Mio. DM (36 Mio. Euro) trugen Polsterbetten der Marke Ruf knapp 24 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Ruf-Betten haben damit ihren Marktanteil weiter ausbauen können.
Die Beschäftigtenzahl der Rolf Benz AG & Co. KG mit ihren vier Produktionsstandorten in Baden-Württemberg, wird für 2001 mit 920 beziffert.

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