Schmidt Küchen

Wachstum mit Wohnwelten

Höchstwerte meldet erneut die Schmidt Groupe für das Jahr 2018. Mit einer Steigerung beim Produktionsumsatz von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr erwirtschaftete das deutsch-französische Unternehmen 563 Mio. Euro. Auch beim Fachhandelsumsatz (einschließlich der über die Gruppe gelieferten Elektroeinbaugeräte) gab es einen Anstieg: Hier stieg der Erlös um zwei Prozent auf 1,629 Mrd. Euro – was ebenfalls eine neue Bestmarke in der Historie des Traditionsunternehmens darstellt. Die Zahl der Mitarbeiter in der Gruppe erhöhte sich zugleich von 1.648 im Jahr 2017 auf nun 1.766 (+7%), wobei die Belegschaft in Deutschland mit 172 Mitarbeitern konstant blieb.

Als Umsatztreiber erwies sich neben dem Küchensektor das weiter beständig wachsende Geschäftsfeld der Wohnwelten und Bäder. Die Steigerungsraten liegen hier jedes Jahr bei durchschnittlich 20 bis 25 Prozent, so heißt es aus Sélestat. So existieren in Frankreich bereits Partnerhäuser, die ausschließlich Wohnwelten anbieten.

In dritter Generation von Anne Leitzgen geführt, sieht sich die Schmidt Groupe damit in ihrer Position als fünftgrößter europäischer Küchenhersteller bestätigt. Die Unternehmensziele setzen auch künftig verstärkt auf das ganzheitliche Einrichten und Individualisierung als Standard. Der Vertrieb erfolgt in 30 Länder über 728 Exklusivhändler. Neben „Schmidt Küchen und Wohnwelten“ wird in Frankreich und Belgien noch das Label „Cuisinella“ geführt. Allein im Handel werden 6.300 Angestellte beschäftigt, wobei es ein Jahr zuvor noch 1.000 weniger waren.

Mit seinen drei Werken in Sélestat, Lièpvre und Türkismühle fertigt die Schmidt Groupe auf einer Fläche von rund 223.000 Quadratmetern jeden Tag 700 Küchen in Losgröße eins.

Stéphane Bihler, der mit Jean-Claude Meyer jetzt die Geschäftsführung in Türkismühle bildet, betont zur jüngsten Bilanz: „Die Familienkultur der Gruppe ist einer unserer Wachstums- und Erfolgsmotoren: Wir denken und handeln nicht kurz-, sondern langfristig. Und wir sind unseren Kunden verpflichtet, nicht den Aktienkursen. Wichtig ist sicher auch, dass wir bei dem technologischen Trend hin zur Individualisierung eine Vorreiterrolle innehaben.“

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