VdDK
Votum für neue Küchenmesse
Rückkehr zu einer internationalen Messeplattform – ja, aber nur mit einem völlig neuen Konzept. So lautet das Fazit der Vorstandssitzung des VdDK, die am vergangenen Freitag anlässlich der HomeTech in
Rückkehr zu einer internationalen Messeplattform – ja, aber nur mit einem völlig neuen Konzept. So lautet das Fazit der Vorstandssitzung des VdDK, die am vergangenen Freitag anlässlich der HomeTech in Berlin stattfand. Im Focus steht eine Präsentation in kleinerem Rahmen, die zum einen Produkte stärker gegenüber dem Verbraucher profilieren soll und andererseits den Exportinteressen Rechnung trägt.
So soll nach Vorstellung der Küchenindustrie (u. a. Alno, Pronorm, Schüller, Nolte und Nobilia) vor allem die durchschnittliche Standgröße deutlich kleiner ausfallen, als es bisher auf der IMM üblich war. Wobei allein Neuheiten und Innovationen im Mittelpunkt stehen. Um grundsätzlich neue Kaufimpulse für die Küche zu geben, sollen Events und andere Veranstaltungen das breite Publikum und die Medien anziehen. Angestrebt wird eine groß angelegte Werbekampagne, die für entsprechende Aufmerksamkeit sorgt.
Um das internationale Interesse zu wecken, stehen die Küchenmöbelhersteller auch einer Integration von Geräte- und Spülenanbietern positiv gegenüber. Noch nicht genannt werden Ort und Zeit der anvisierten Messeplattform. Doch in der Branche spricht man bereits über die IMM 2003 als künftigen Austragungsort – sofern die Vorstellung einer gemeinsamen Küchenmesse realisiert wird, könnte dies möglicherweise das Ende der Domotechnica bedeuten oder zumindest weiteren Ausstellerschwund. Zumal zahlreiche Großgeräte und Zulieferer bereits auf der HomeTech vertreten waren. Auf einer Sondersitzung am 15. April will der VdDK weitere Schritte beraten.

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