VDDK
Vorstandstagung bei Hansgrohe
Am 11. Mai traf sich der Vorstand des Verbands der Deutschen Küchenmöbelindustrie e.V., Sitz Herford, in der Hansgrohe „Aquademie“ in Schiltach zur Frühjahrssitzung 2016. Im Fokus standen die „Living Kitchen
Am 11. Mai traf sich der Vorstand des Verbands der Deutschen Küchenmöbelindustrie e.V., Sitz Herford, in der Hansgrohe „Aquademie“ in Schiltach zur Frühjahrssitzung 2016. Im Fokus standen die „Living Kitchen 2017“, technische Belange sowie der Sachstandbericht zum DCC, das Logistikprojekt Zimlog und natürlich der Bericht 2015 des Hauptgeschäftsführers Dr. Lucas Heumann. Ein nicht unbeträchtlicher Teil dessen Vortrags konzentrierte sich auf Fragen der Compliance. Grund für die Einladung nach Schiltach war laut dem Unternehmen die Absicht, als Marke für Armaturen auch in den deutschen Küchen spürbar präsenter zu werden. Für diese Neufokussierung braucht Hansgrohe die Küchenmöbelindustrie als Partner.
„Man kennt uns leider kaum in neuen Küchen“, so Jan Heisterhagen, Vice President Produktmanagement. Als Gäste berichteten anschließend Arne Petersen und Eike Fuchs (Koelnmesse) über den aktuellen Planungsstand der kommenden „Living Kitchen“. Auf dem Messegelände werden wieder die Hallen 4.1 und 4.2 sowie 5.2 belegt, der Buchungsstand zeige gute Zuwächse auf der internationalen Ebene – was insbesondere mit Blick auf den norditalienischen Wettbewerb wichtig sei. Mit einer deutlich emotionalisierteren Kundenansprache soll das Ziel von insgesamt 146.000 Besuchern erreicht werden.Dr. Lucas Heumann ging in seinem Geschäftsbericht zuerst auf die derzeit gute Lage der Branche ein. Die Zuwächse, besonders im Export, sind ungebrochen – die Außenhandelsbilanz zeige mit +1,6 Mrd. EUR einen weiter zunehmenden Überschuss. Dabei sei der wichtige chinesische Markt gerade ansatzweise von der deutschen Küchenmöbelindustrie erschlossen.
Einen weiteren Schwerpunkt im Geschäftsbericht bildeten die Bemühungen des VdDK, den Aufbau von Compliance-Systemen in den Mitgliedsunternehmen zu unterstützen. Nicht nur die Aufsichts- und Wettbewerbsbehörden üben zunehmenden Druck aus – auch Aktien- bzw. Ordnungswidrigkeiten-Gesetz weisen dem Management die eindeutige Verantwortung zu, kartellrechtliche Vorgaben strikt zu beachten und auch das Tun aller Mitarbeiter unter diesem Aspekt zu überwachen. Der Verband der Deutschen Küchenmöbelindustrie unterstützt seine Mitglieder aktiv beim Aufbau von Compliance-Systemen. Dazu gehören sowohl Vorträge ausgewiesener Kartell-Fachanwälte wie auch Beratungstätigkeit. Und es gibt Unterstützung durch EDV-Programme, der Lizenzkauf durch Mitgliedsunternehmen erfolgt zu Sonderkonditionen. Der VdDK empfiehlt zudem eine permanente Compliance-Überwachung durch Jahresgespräche eines neutralen Wirtschaftsprüfers und im Idealfall eine Testierung.
Die Vorstandssitzung schloss nach ausführlicher Diskussion mit Beiträgen zu Technik und Datenkommunikation (Dr. Olaf Plümer) sowie Logistik (Andreas Ruf).

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