AO Deutschland

Vorerst keine Auslieferung für Drittanbieter in Deutschland

Fast vier Jahre ist ao.de in Deutschland aktiv und offenbar geht es bei dem britischen Unternehmen auch hierzulande munter voran. Der Umsatz von AO Europa (Deutschland und Niederlande) betrug am Ende des Geschäftsjahres 2017 über 130 Mio. Euro, bei einem Wachstum von 60 Prozent gegenüber Vorjahr. Zur Jahrtausendwende in Bolten gegründet, war der Online-Elektrohändler nach seinem rasanten Erfolg in Großbritannien 2014 mit seiner ersten deutschen Niederlassung und wenig später mit seiner 82.000 qm großen Zentrale in Bergheim bei Köln gestartet, darauf folgte der schrittweise Aufbau von neun weiteren Logistikstandorten im gesamten Bundesgebiet.

Aufgrund der erneut zu erwartenden Wachstumsrate arbeitet der Onlineanbieter in Deutschland nun am Ausbau der eigenen AO Lieferflotte, derzeit umfasst diese mehr als 150 Fahrzeuge. Weiterhin geht es ebenso um die Optimierung im Service, für den AO (Appliances online) bekannt ist. Neu eingeführt in den Niederlanden und Deutschland wurde die Premium-Installation, die Lieferung, Anschluss der Geräte und Abtransport der Altgeräte in einem Paket anbietet.

Derzeit experimentiert der Online-Anbieter auch mit der Auslieferung von Möbeln. Doch dies finde laut deutscher Pressestelle ausschließlich in Großbritannien statt – es handelt sich dabei um Ware von Drittanbietern, für die AO mit der britischen Lieferflotte im 2-Mann-Handling als Dienstleister fungiert, um diese noch optimaler auszulasten. Aber natürlich spielen auch Preise eine entscheidende Rolle im Wettbewerb: Zumindest mit einigen Gerätemarken versucht das Portal aktuell, den Onlineriesen Amazon zu unterbieten.

Zugleich bringt sich ao.de mit seinem sozialen Engagement ins Gespräch, wie jetzt im Rahmen der „Black Week“. Während der Angebotswoche gab es nicht nur auf Facebook jeden Tag im Live-Stream ein Gerät zu gewinnen, am Donnerstag erspielte Deutschlands bekannteste Blondine Daniela Katzenberger gemeinsam mit der AO Live-Stream-Crew vor Ort die Gewinne – wobei am Ende ein Scheck über 5.000 Euro an den Deutschen Tierschutzbund übergeben werden konnten (s. Foto).

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