„Touchpoints 2019“

Von iBrains bis zu globalen Treibern: Das Küchen-Netzwerk hat getagt

Die Konsumenten-Recherche findet heute online statt: Hat dies positive oder negative Folgen für die Wertigkeit der Küche? An welcher Stelle hole ich Käufer auf ihrer Customer Journey ab? Und zerstört der Trend zu Convenience und Außerhaus-Essen am Ende sogar das „soziale Lagerfeuer“ rund um den heimischen Herd?

Ausgehend von diesen Fragen sorgten am vergangenen Freitag die dritten Hamburger „Touchpoints“ wiederum für jede Menge Impulse, über Küchenvermarktung heute und morgen nachzudenken. Wozu die Experten wie Annika Singer von der GfK, Unternehmercoach Dr. Timo Renz oder Lars Probson von der Werbeagentur Lemm ganz unterschiedliche Antworten fanden. Daneben standen bei dem Netzwerk-Treffen auf Einladung des „küchenprofi“-Magazins ebenso ganz konkrete Themen auf der Agenda, wie die Bedeutung der Bildsprache gerade in den modernen Kommunikationskanälen (inspiriert durch Thomas Ripkens/Casa Fotostudio) oder welche Mittel die Künstliche Intelligenz für die Küchenplanung bereitstellt, wie Gerhard Essig von Carat eindrucksvoll präsentierte.

Einen tiefen Einblick in die unterschiedlichen Ansätze und Wirkungsweisen von Küchenportalen boten zudem die drei Protagonisten Sebastian Kiefer (KüchenAtlas), Dr. Bernd Warnick (Kitchenworld) und David Striegnitz (Kitchenadvisor), die im „Duell“ ihre Konzepte voneinander abgrenzten.

Fast alle der rund 50 Teilnehmer nutzten auch die Gelegenheit, sich schon am Vorabend auf gemütlich-hanseatische Weise im „Hobenköök“ über die aktuellen Branchenthemen auszutauschen. So wurde das Event letztlich selbst zum „Touchpoint“ im Networking für die Zukunft der Küche. Wer Appetit auf mehr hat, erhält schon bei der „Touchpoints“-Tour am 11./12. März in Berlin einen Nachschlag mit ganz eigener Würze.

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