Gesellschafterversammlung in München
VME heißt jetzt Einrichtungspartnerring
Das Ende des Job-Sharings: VME Geschäftsführer Günther Böhme geht in den Ruhestand, Frank Stratmann übernimmt – einer der zentralen Tagesordnungspunkte auf der gerade zu Ende gegangenen Gesellschafterversammlung der VME im
Das Ende des Job-Sharings: VME Geschäftsführer Günther Böhme geht in den Ruhestand, Frank Stratmann übernimmt – einer der zentralen Tagesordnungspunkte auf der gerade zu Ende gegangenen Gesellschafterversammlung der VME im Bayerischen Hof in München.
Geschäftsbericht, Satzungsänderung, Aufsichtsratswahlen – so stand es auf der Agenda der diesjährigen Tagung. Die letzte, die Günther Böhme in seiner Funktion als Hauptgeschäftsführer der VME geleitet hat. In seinem Geschäftsbericht wies er ein Einkaufsvolumen von 1,361 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,330 Mrd. Euro) aus. "Der Verband hat in einem äußerst schwierigen Jahr wieder ein gutes Ergebnis erreicht. Der ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von 11,521 Mio. Euro steht in guter Kontinuität zu den hervorragenden Ergebnissen der Vorjahre."
Der Aufsichtsratsvorsitzende Helmut Staude (Foto) erinnerte daran, wie pessimistisch das Jahr 2009 startete, aber so fröhlich endete. Immerhin verlor die VME fünf Prozent des zentralregulierten Umsatzes durch 13 Abgänge. Gleichzeitig haben die übrigen Mitglieder ihre Ergebnisse aber um acht Prozent gesteigert.
Im Rahmen einer Satzungsänderung wurde beschlossen, dass der Bielefelder Verband ab sofort grundsätzlich unter "Einrichtungspartnerring VME GmbH & Co. KG" firmiert – eine konsequente Fortführung des Dachmarkenkonzepts.
Bei den turnusmäßigen Wahlen zum Aufsichtsrat wurde neu Jürgen Metlitzky gewählt. Er ist seit 18 Jahren bei Rieger und neben Franz Rieger als Gesamtgeschäftsführer tätig. Wiedergewählt wurden Josef Berning, Frank Rohloff, Gero Schäfer und Wolfgang Schulze.
"Eine Ära geht zuende", betonte Helmut Staude in seiner Abschiedslaudatio auf Günther Böhme, der jetzt den Staffelstab an Frank Stratmann übergibt. Dieser konnte in seiner "Regierungserklärung" am Vortag einen bemerkenswerten Eindruck in der zukünftigen strategischen Positionierung bei den Gesellschaftern hinterlassen.

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