Kiveda/Küchen Quelle

Vier Standorte schließen

"Kiveda setzt verstärkt auf den Direktvertrieb und Mixed Reality“, so heißt es in einer Pressemitteilung. Nach rund fünf Jahren schließe die Gruppe nun den grundlegenden „Wandlungsprozess“ ab: von der Fusion mit Küchenquelle bis zur konsequenten Digitalisierungsstrategie, die seit 2017 mit der IT-Überarbeitung wie dem Austausch des CAD-Systems und dem Launch der CRM-/ERP-Programme einherging. Inzwischen kommen bekanntlich Mixed Reality Brillen zum Einsatz („kiveda.rooms“), vor allem beim Außendienst, über den der Großteil des Geschäftes mit den Endkunden abgewickelt wird. Eine cloud-basierte Systemplattform bildet zudem die gesamte Wertschöpfungskette digital ab.

In diese Entwicklung passen die Offline-Stores offenbar nicht mehr, zumindest bringen sie nicht den erwarteten Umsatz. Denn, so die Pressemitteilung: Aufgrund einer zu geringen Nachfrage in den kompakten City-Stores in Stadtnähe und der unverändert beliebten persönlichen Beratung in den großen Küchenstudios, schließt die Unternehmensgruppe im Oktober dieses Jahres vier kleinere Standorte - und zwar in Bremen, Düsseldorf, Ulm und Heilbronn.

Andreas Rode, Geschäftsführer der Kiveda Holding, kommentiert diesen Schritt: „Es zeigt sich, dass sich das Konsumentenverhalten grundlegend ändert, so auch beim Kauf einer Küche. Dementsprechend war unsere Investition in die Entwicklung neuer Plattformen wichtig. Somit erfolgt die Beratung in Zukunft verstärkt in den eigenen vier Wänden unserer Kunden – unterstützt durch Mixed-Reality-Technologie und Onlineservices. Natürlich bedauern wir es sehr, dass wir infolgedessen einige unserer Standorte schließen werden.”

Die anderen neun Citystores, z. B. in Berlin, Leipzig, Reutlingen und Stuttgart, bleiben erhalten. Derzeit sind keine weiteren Schließungen geplant.

 

Diese Seite teilen