Dr. Wieselhuber & Partner

Vier Schritte zur Krisenbewältigung

Nachdem sich die meisten Unternehmen nach dem Shutdown erst einmal darauf konzentrieren, die Liquidität zu sichern, geht es in den nächsten Monaten darum, in die Zukunft zu schauen. Dr. Wieselhuber & Partner hat einen Plan entwickelt, mit dessen Hilfe die Prozesse jetzt strukturiert in Angriff genommen werden können. Die „möbel kultur“ sprach mit dem Geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Timo Renz über die Chancen in der Krise.

Auf die Frage, was die Branche jetzt konkret anpacken sollte, antwortet Renz: „In diversen Gesprächen, die ich aktuell mit Vertretern der Möbelbranche führe, herrscht in Bezug auf das Ramp up, also die Hochlaufkurve, bei manchen noch eine relativ zuversichtliche Einschätzung. Es wird argumentiert, dass nicht getätigte Möbelkäufe während der Schließungsphase später nachgeholt werden und dass Geld für nicht getätigte Reisen vom Konsumenten z. T. in den Kauf von Möbeln geshiftet wird. Leider kann ich diesen Zweckoptimismus nicht teilen. Anders als in der Finanzkrise ist jetzt die Realwirtschaft an ihrer Basis, am Konsumenten und seinem realen Einkommen betroffen, mit entsprechend negativen Auswirkungen auf sein Konsumverhalten. Und wo keine Budgets sind, können sie auch nicht geshiftet werden. Insofern wird der Weg aus der Krise aus meiner Sicht nur dann erfolgreich sein, wenn es den Unternehmen gelingt, ihr Geschäftsmodell auf geringere Volumina bzw. den richtigen Fokus auszurichten, also das Unternehmen zu redimensionieren.“

Wie das konkret aussehen könnte lesen Sie in dem Interview in der April-Ausgabe der „möbel kultur“.

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