Alno/Wellmann

Verzicht auf Sonderleistungen soll Arbeitsplatzabbau verringern

Bei der Umsetzung der Pläne, im Alno-Konzern 350 Stellen zur Restrukturierung abzubauen, ist ein Zwischenschritt erzielt worden. In einem Bericht in der „Süddeutschen“ wird die Betriebsratsvorsitzende Waltraud Klaiber zitiert: „Wir

Bei der Umsetzung der Pläne, im Alno-Konzern 350 Stellen zur Restrukturierung abzubauen, ist ein Zwischenschritt erzielt worden. In einem Bericht in der „Süddeutschen“ wird die Betriebsratsvorsitzende Waltraud Klaiber zitiert: „Wir haben erreicht, dass die Zahl der zu kündigenden Kollegen deutlich reduziert werden kann“, ohne allerdings konkrete Zahlen zu nennen. Im Kern sollen dafür alle Alno-Mitarbeiter auf tarifliche Leistungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld verzichten, damit möglichst viele Jobs im Kundenservicecenter erhalten bleiben.

Im Gespräch sind neben den Kürzungen in Pfullendorf zudem allein 75 Stellen in der Wellmann-Verwaltung Enger, die überwiegend nach Bosnien verlagert werden sollen.

Nächste Woche sollen die IG-Metall-Mitglieder des Konzerns in Pfullendorf über die Lösungen abstimmen. Außerdem steht laut "Südkurier" im Plan, eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft zu gründen, in der entlassene Mitarbeiter bis zu einem Jahr weiterbeschäftigt werden. Für die Finanzierung habe die Agentur für Arbeit bereits grünes Licht signalisiert.

Laut „Südkurier“ betragen die Lohnkosten im Konzern 130 Mio. Euro jährlich, wobei 30 Mio. Euro an Löhnen für die Produktionsmitarbeiter etwa 100 Mio. Euro für die Ausgaben für die Verwaltungsbeschäftigten gegenüberstehen.