Indesit Company

Vertrieb an Küchen- und Möbelhandel gestoppt

Die italienische Indesit Company hat ihren Versuch, mit Einbaugeräten den deutschen Küchen- und Möbelhandel zu erschließen, gestoppt. Ab Januar wird die Belieferung der bisher rund 100 Handelspartner mit der eigens

Die italienische Indesit Company hat ihren Versuch, mit Einbaugeräten den deutschen Küchen- und Möbelhandel zu erschließen, gestoppt. Ab Januar wird die Belieferung der bisher rund 100 Handelspartner mit der eigens eingeführten "Ariston Partner Selection" eingestellt. "Wir werden unsere Verkaufsaktivitäten für Einbaugeräte wieder auf die Küchenmöbelhersteller konzentrieren," erklärt dazu Claudia Kreps, Geschäftsführerin von Indesit Deutschland. So bleiben im wesentlichen als Vertriebspartner Nobilia und der Elektrohandel.
2003 hatten die Italiener mit Ex-AEG-Vertriebsleiterin Heidrun Brinkmeyer einen neuerlichen Vorstoß im Küchen- und Möbelhandel gewagt. Der Abschied von Brinkmeyer und im Gefolge von Jürgen Regnier und Helmut Noll sowie der Rückzug aus dem Messezentrum "Focus Küche & Bad" setzten bereits eindeutige Signale. Eine offizielle Begründung wird von der Indesit Company nicht gegeben. Doch einer der Faktoren dürfte im Finanzmanagement des Konzerns liegen, sodass auch die für die Marktdurchdringung in Deutschland erforderlichen Mittel nicht mehr ausreichten.