Praktiker
Verliert 5,9 Prozent Umsatz im dritten Quartal und gewinnt dennoch dazu
Der Praktiker-Konzern konnte seine Ertragslage trotz Umsatzrückgang im dritten Quartal des laufenden Jahres verbessern. Das operative Ergebnis vor Sondereffekten lag mit 40 Mio. Euro um 5,7 Mio. Euro höher als
Der Praktiker-Konzern konnte seine Ertragslage trotz Umsatzrückgang im dritten Quartal des laufenden Jahres verbessern. Das operative Ergebnis vor Sondereffekten lag mit 40 Mio. Euro um 5,7 Mio. Euro höher als im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres. Der Umsatz ging allerdings um 5,9 Prozent auf 911,1 Mio. Euro zurück, doch mit einer "Verbesserung der Rohertragsmarge" und einer "anhaltenden Kostendisziplin" konnte das Ergebnis mehr als ausgeglichen werden, wie das Unternehmen mitteilt.
Der DIY-Konzern setzt aktuell das "Wertsteigerungs- und Transformationsprogramm" namens "Praktiker 2013" um, das neben den beiden genannten Punkten auch eine "gezielte Verringerung der Rabattaktionen" für die Marke Praktiker vorsieht.
"Erfreulich ist vor allem, dass wir das rein operative Ergebnis in allen Segmenten verbessern konnten, bei Praktiker Deutschland sogar um fast 30 Prozent", erklärte Wolfgang Werner (Foto), Vorstandsvorsitzender der Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte Holding AG. "Die im Zuge von ,Praktiker 2013' eingeleiteten Maßnahmen zeigen also Wirkung und gehen in die richtige Richtung. Das gibt uns auch die nötige Zuversicht, dass wir im Konzern – vor Sondereffekten – im Gesamtjahr 2010 ein EBITA über Vorjahresniveau erzielen werden."
In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres hat der Praktiker-Konzern insgesamt 2,698 Mrd. Euro umgesetzt. Das waren 5,8 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (2,864 Mrd. Euro). Auf vergleichbarer Fläche betrug der Rückgang sogar 7,4 Prozent.

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