Ruf

Verkauf soll bis Ende Oktober über die Bühne gehen

Der Bettenspezialist Ruf steht zum Verkauf. Im Rahmen des Anbahnungsprozesses hat die Nord Holding am 6. September die Kaufabsicht beim Bundeskartellamt angemeldet. Doch es gibt noch weitere Interessenten, betont Ruf-Geschäftsführer

Der Bettenspezialist Ruf steht zum Verkauf. Im Rahmen des Anbahnungsprozesses hat die Nord Holding am 6. September die Kaufabsicht beim Bundeskartellamt angemeldet. Doch es gibt noch weitere Interessenten, betont Ruf-Geschäftsführer Heiner Goossens auf Nachfrage von „moebelkultur.de“. Ziel sei es, den Verkauf, das heißt die 100prozentige Übernahme, bis Ende Oktober zu vollziehen. „Die Nord Holding wäre ein guter Partner“, so Goossens. Ein Sparringspartner, der seit der Gründung 1969 auf langfristige Investments setzt und sich vor allem im mittelständischen Bereich engagiert. Die älteste noch aktive Beteiligung ist – seit 1974 – die bei Alexander Bürkle (Elektrogroßhandel und Technologiedienstleister). Gesellschafter der Nord Holding sind Sparkassen, öffentliche Versicherungen, Pensionsfonds und eine Landesbank. „Das würde schon sehr gut passen“, so Goossens.

Damit fährt die Hüls-Gruppe weiter fort, sich von Tochterunternehmen zu trennen. Ende August hatte CRO Oliver Bialowons mitgeteilt, Arte M bis März 2017 zu schließen. Zur gleichen Zeit wurde bekannt, dass Parador verkauft werden soll. Auch hier steht die Nord Holding an vorderster Front. Und ist auch schon weiter als bei Ruf. Denn bereits am 7. September hat das Bundeskartellamt die Freigabe für eine Übernahme erteilt.