Gepade

Verhandlungen mit Investor stehen kurz vor dem Abschluss

Beim insolventen Polstermöbelhersteller Gepade stehen die Chancen gut, dass der Standort mit seinem 150 Mitarbeitern im vollen Umfang erhalten bleibt. Denn das ist das Ziel der Investorengruppe, mit der die

Beim insolventen Polstermöbelhersteller Gepade stehen die Chancen gut, dass der Standort mit seinem 150 Mitarbeitern im vollen Umfang erhalten bleibt. Denn das ist das Ziel der Investorengruppe, mit der die Verhandlungen aktuell auf der Zielgeraden sind. "Die Solvesta GmbH ist spezialisiert auf die Übernahme von Unternehmen aus der Insolvenz, um sie aktiv zu restrukturieren. Hinter Solvesta stehen finanzkräftige Investoren, denen nachweislich die finanziellen Mittel zur Übernahme von Gepade zur Verfügung stehen", erläutert Insolvenzverwalter Martin Schmidt von Schultze & Braun. "Ich werde nun im Sinne der Gläubiger die Verhandlungen mit Solvesta mit dem Ziel fortführen, diese in den nächsten Wochen erfolgreich abzuschließen. Da bereits über die relevanten Eckpunkte Einigkeit erzielt werden konnte, gehe ich davon aus, dass die Übernahme spätestens bis Ende März erfolgreich abgeschlossen werden kann."
Als Solvesta-Geschäftsführer zeichnet Dr. Patrik Fahlenbach verantwortlich. Er verfügt über Restrukturierungserfahrung im Mittelstand und bringt fundierte Kenntnisse der Möbelbranche aus dem familiären Berufsumfeld in das Unternehmen Gepade ein.
"Ich bin mir sicher, dass die geplante Übernahme durch Solvesta eine gute und zukunftsorientierte Lösung für Gepade darstellt", führt Schmidt fort. "Es gibt insbesondere bereits genaue Pläne, um die heutigen als auch die bereits in Entwicklung befindlichen zukünftigen Modelle von Gepade bei unverändert hohem Qualitätsanspruch noch interessanter für die Kunden zu machen."
Gepade musste Ende Oktober 2013 Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen.