Österreich
Verdrängungskampf nimmt zu – Lutz expandiert weiter
Werner Anninger, Geschäftsführer der österreichischen Einkaufsverbände Garant Möbel und Wohnunion geht davon aus, dass rund ein Drittel der "nenneswerten" 180 bs 250 klein- und mittelständischen Möbelhändler den Verdrändungswettberwerb nicht überleben
Werner Anninger, Geschäftsführer der österreichischen Einkaufsverbände Garant Möbel und Wohnunion geht davon aus, dass rund ein Drittel der "nenneswerten" 180 bs 250 klein- und mittelständischen Möbelhändler den Verdrändungswettberwerb nicht überleben werden. Das meldet das österreichische Wirtschaftmagazin "Trend" (www.trend.at). Schrumpfende Gewinnspannen und niedrige Eigenkapitalausstattung verstärken die Entwicklung. Der Marktanteil dieser Unternehmen liegt heute noch bei rund einem Drittel.
Dass die Konzentration im österreichischen Möbelhandel schon weiter vorangeschritten ist als in Deutschland, ist bekannt. Auch Hansjörg Schelling, Geschäftsführer der Lutz-Gruppe, weiß, dass Verkaufsflächen zwischen 5.000 und 6.000 qm zunehmend Probleme haben werden, am Markt zu bestehen. Das Begros-Mitglied, nach Leiner/kika die Nr. 2 in Österreich, wird weiter expandieren. Innerhalb der nächsten fünf Jahre sollen noch sechs weitere Lutz-Häuser und einige Standorte der Discountschienen Möbelix und Möma in der Alpenrepublik an den Start gehen. Das heißt: ingesamt plus 150.000 qm zu den bestehenden 650.000 Lutz-Quadratmetern. Und obwohl auch in Österreich die Kaufzurückhaltung der Verbraucher vermehrt zu spüren ist, bewertet Schelling die Lage eher positiv: "In der Summe lässt sich für unsere Branche durchaus eine gute Entwicklung erwarten."

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