Handelsverband Sachsen
“Ver.di gefährdet Weihnachtsgeschäft”
Der Handelsverband wettert gegen die Gewerkschaft Ver.di. "Geschlossene Läden in der sächsischen Landeshauptstadt an den Adventssonntagen reichen Ver.di offenbar nicht", heißt es aus dem Verband. "Mit Massenklagen gegen die Sonntagsöffnung
Der Handelsverband wettert gegen die Gewerkschaft Ver.di. "Geschlossene Läden in der sächsischen Landeshauptstadt an den Adventssonntagen reichen
Ver.di offenbar nicht", heißt es aus dem Verband. "Mit Massenklagen gegen die Sonntagsöffnung in Leipzig, Chemnitz, Zwickau, Bautzen, Plauen, Freiberg und Görlitz versucht die 'Dienstleistungsgewerkschaft' in Sachsen, das Weihnachtsgeschäft kaputt zu machen."
Ein Großteil der Einzelhändler realisiere bis zu 25 Prozent des Jahresumsatzes in der Weihnachtszeit. Offene Geschäfte zu Weihnachten sichern laut dem Interessenverband Einkommen und Weihnachtsgeld für nahezu 90.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im sächsischen Einzelhandel. In einem Brief an die Ver.di-Spitze Sachsen hat der Vorsitzende der sächsischen Einzelhandelstarifkommission, Andreas Schrödinger, klare Position bezogen und schließt dabei auch Auswirkungen auf die Tarifrunde 2011 nicht aus. "Wir missbilligen die Vorgehensweise von Ver.di und sehen die Klagewut als eindeutigen Angriff auf eine konsensfähige Tarif- und Sozialpolitik."

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