Welche Geschäfte aus den folgenden Branchen haben Sie aufgesucht? Grafik: IFH Köln

IFH Köln

Verbraucher zieht es wieder mehr in die stationären Geschäfte

Die Stimmung bei den Verbrauchern lockert sich. So werden stationäre Geschäfte wieder vermehrt aufgesucht und die Akzeptanz in Bezug auf das Maskentragen nimmt zu. Das hat der aktuelle Corona Consumer Check von IFH Köln in Zusammenarbeit mit Sitecore und ecx.io, Teil der Agenturfamilie IBM iX, ergeben.

Mit Blick auf die einzelnen Branchen der Geschäfte, die im Frühjahr geschlossen waren, ist zu erkennen, dass die Konsumenten wieder am meisten den stationären Handel für Fashion und Accessoires (55 %), gefolgt von Geschäften rund um Heimwerken und Garten besuchen. Branchenübergreifend ist zudem eine höhere Bereitschaft zu erkennen, den stationären Handel zu besuchen.

Zum Einkauf in die Läden macht sich die Mehrheit der Verbraucher (70 %) im Rahmen der konkreten Suche nach einem Produkt auf. Gleichzeitig nimmt die Lust am ziellosen Bummeln wieder zu: Während Anfang Mai nur 21 Prozent Lust auf Shoppen und Stöbern hatten, sind es aktuell bereits 29 Prozent. Die Mehrwertsteuersenkung verleitete dagegen nur 11 Prozent der Befragten dazu, Geschäfte zu besuchen. Dafür haben 87 Prozent der Verbraucher in dem besuchten Geschäft auch etwas gekauft.

Gleichzeitig gewöhnen sich die Konsumenten immer mehr daran, im stationären Einzelhandel einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Gab vor drei Monaten noch knapp die Hälfte der Befragten an, ohne Maske öfter Geschäfte besuchen zu würden, sind es aktuell nur noch 34 Prozent. Jedoch bringen immer noch 40 Prozent eine verminderte Kauflust oder Lust am Stöbern mit der Maskenpflicht in Verbindung – wenn auch hier Zustimmungsdaten klar abfallend sind.

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