Höffner
Verbaler Schlagabtausch
"Ich bin richtig sauer. So etwas macht man einfach nicht." – mit klaren Worten hat Möbel Höffner-Inhaber Kurt Krieger gegenüber dem "Hamburger Abendblatt" auf die neuste Schelte im Neubau-Streit mit
"Ich bin richtig sauer. So etwas macht man einfach nicht." – mit klaren Worten hat Möbel Höffner-Inhaber Kurt Krieger gegenüber dem "Hamburger Abendblatt" auf die neuste Schelte im Neubau-Streit mit der Hansestadt reagiert. GAL-Fraktionschef Jens Kerstan hatte Möbel Höffner zuvor in einem Interview mit der Zeitung unterstellt, ein Geschäftsmodell zu betreiben, "bei dem ein Unternehmer sehr stark Mittel für Langzeitarbeislose abgreift, die eingestellt werden, nur um die Leute dann später wieder rauszuschmeißen und neue einzustellen". Damit wollte er die Entscheidung des Senats, die Verantwortung über die Baugenehmigung im Stadtteil Eidelstedt dem zuständigen Bezirk Eimsbüttel zu übertragen, rechtfertigen.
In einem Brief an Kerstan kontert Krieger nun, die Aussage des GAL-Fraktionschefs sei "nicht nur eine Desinformation, sondern erfüllt auch den Tatbestand der Verleumdung". So habe Höffner lediglich für 19 der insgesamt 8.000 Beschäftigten im Möbelbereich einen Zuschuss der Arbeitsagentur erhalten. In Zahlen bedeute das: Von 200 Mio. Euro der jährlichen Gesamtlohnsumme haben die Arbeitsmarktmittel 50.000 Euro ausgemacht. "Mit ihrer Äußerung nehmen Sie bewusst in Kauf, meinem Unternehmen Schaden zuzufügen, denn auch unsere Kunden möchten von Verkäufern, Sachbearbeitern und Monteuren bedient werden, die ordentlich entlohnt werden, damit sie sach- und fachgerecht ihre Arbeit verrichten können", fährt Krieger in seinem Schreiben fort. Um seine Aussagen zu untermauern hat er Kerstan laut dem "Hamburger Abendblatt" in eines seiner Häuser eingeladen. Schließlich sei es besser, "richtig miteinander als falsch übereinander zu reden", so Krieger.

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu verfassen.
Sie haben noch kein Konto?
Jetzt registrieren