VDM kalkuliert für 2007 mit fünf Prozent Plus für die Möbelindustrie

Unter der Voraussetzung eines anhaltend guten Exportgeschäfts, leicht anziehenden Inlandsumsätzen und der "unterstellten Erhöhung der Erzeugerpreise um durchschnittlich drei Prozent" kalkuliert der VDM für das Gesamtjahr mit einem Zuwachs von

Unter der Voraussetzung eines anhaltend guten Exportgeschäfts, leicht anziehenden Inlandsumsätzen und der "unterstellten Erhöhung der Erzeugerpreise um durchschnittlich drei Prozent" kalkuliert der VDM für das Gesamtjahr mit einem Zuwachs von fünf Prozent in der deutschen Möbelindustrie. Dies prognostizierte Hauptgeschäftsführer Dirk-Uwe Klaas soeben auf der Jahres-Wirtschaftspressekonferenz in Köln. Gestützt wird die Vorhersage von den aktuell nun vorliegenden Ergebnissen des ersten Halbjahres. Demnach kletterten die Ausfuhren von Möbeln im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15,4 Prozent und erreichten ein Exportvolumen von 3,59 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 480 Millionen Euro entspricht. Insgesamt realisierte die Möbelindustrie einen Umsatz von 8,7 Milliarden Euro und liegt damit statistisch um 7,7 Prozent über Vorjahreswert. Dirk-Uwe Klaas räumte allerdings ein, dass "die gefühlte Lage der Unternehmen eine andere ist, als diese Zahlen suggerieren." Definitiv: Das Inlandsgeschäft lahmt seit März. Der Optimismus des VDM gründet sich vor allem auf die Daten zum konjunkturellen Aufschwung und die jüngst veröffentlichten, sinkenden Arbeitslosenzahlen.