VDM

Branchenveranstaltung zum Digitalen Produktpass

Die Verbände der Möbelindustrie laden alle Interessierten zur Branchenveranstaltung „Perspektivwechsel beim digitalen Produktpass – Mehr Chance als Regulatorik für die Möbelbranche“ ein. Die Tagung wird am 9. Oktober 2025 im Messehochhaus der Koelnmesse stattfinden.

Die Verbände der deutschen Möbelindustrie möchten die potenziellen Mehrwehrte, die der Digitale Produktpass entlang der Wertschöpfungskette bis zum Handel bieten kann, sichtbar machen. (Foto: ImageFlow / stock.adobe.com)

Der Digitale Produktpass (DPP), der künftig für jedes Möbelstück wichtige Informationen zu Komponenten, Materialien, Reparierbarkeit, Ersatzteilen und fachgerechter Entsorgung bereitstellen wird, ist in aller Munde und wird die Möbelbranche in den kommenden Jahren grundlegend beeinflussen. Hierbei geht es nicht nur um regulatorische oder technologische Änderungen, sondern auch um neue Wege von Wertschöpfung und Nachhaltigkeit sowie die digitale Transformation.

Mehr Chance als Regulatorik für die Möbelbranche

Damit der sich abzeichnende Wandel nicht nur als regulatorische Pflicht, sondern vor allem als Chance begriffen werden kann, möchten die Verbände der deutschen Möbelindustrie die potenziellen Mehrwehrte entlang der Wertschöpfungskette bis zum Handel sichtbar machen und anhand von Praxisbeispielen zeigen, was in anderen Konsumgüterbranchen bereits heute möglich ist und wie dort ein digitaler Produktpass genutzt wird.

Bei dem Treffen in Köln können die Teilnehmer mit Vertretern des Bundeswirtschaftsministeriums und der europäischen Kommission, mit Vertretern aus Möbelindustrie und Möbelhandel diskutieren, sowie mit Dienstleistern und Teilnehmenden aus anderen Konsumgüterbranchen, die ebenfalls von der Ökodesignverordnung für nachhaltige Produkte (ESPR) betroffen sind. Das Konsortium Furniture-X stellt darüber hinaus Ansätze vor, wie die Herausforderung gemeinsam gemeistert werden kann.