VDDW

Zweistelliges Minus für Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel

Der Verband der Deutschen Wohnmöbelindustrie e. V. (VdDW) muss für das Segment der Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel schlechte Zahlen vermelden. Im August wurde lediglich ein Umsatz von 322 Mio. Euro verzeichnet, was einem Minus von 14,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Auch für die aufsummierten Jahreszahlen im Zeitraum Januar bis August 2025 gibt es mit einem Minus von 6,1 Prozent keine guten Nachrichten (Umsatz knapp 3,1 Mrd. Euro).

Der August bescherte eine Flaute beim Absatz von Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbeln. (Foto: 4th Life Photography / stock.adobe.com)

Absatzlage im Inland noch schwächer

Besonders schwierig war die Absatzlage im Inland, wo ein Rückgang von 16,5 besonders deutlich ausfiel. Die Exporte waren im Juni nicht ganz so stark im Minus, der Rückgang aber mit -9,7 Prozent auch fast zweistellig. Die Exportquote betrug 30,2 Prozent. Rund die Hälfte des Exporte wird in der Eurozone erzielt.

Der Fachzweig „Herstellung von sonstigen Möbeln a. n. g.“ gliedert sich in der amtlichen Statistik wie folgt auf: 40 Prozent Möbelteile, 30 Prozent Wohn-, Ess-, Schlafzimmermöbel, 13 Prozent Möbel aus anderen Materialien, 10 Prozent Kleinmöbel, 7 Prozent Sitzmöbel nicht gepolstert.