K&M Möbel AG

Unzufriedene Aktionäre

Machten ihrem Unmut während der Hauptversammlung Luft: Die K&M-Aktionäre. Kein Wunder, schießlich sackte der Kurswert der Aktie in den vergangenen drei Jahren von acht Euro auf 80 Cent. Außerdem beklagten

Machten ihrem Unmut während der Hauptversammlung Luft: Die K&M-Aktionäre. Kein Wunder, schießlich sackte der Kurswert der Aktie in den vergangenen drei Jahren von acht Euro auf 80 Cent. Außerdem beklagten sie, dass es ausweichende Antworten auf klare Fragen gebe, heißt es in der "Neuen Westfälischen" von heute. Dabei geht es insbesondere um die Entscheidung, welche der Standorte nun tatsächlich geschlossen werden. Zur Zeit betreibt der Konzern Produktionsstätten in Kirchlengern, Damme, Enger, Spenge, Vlotho, Wulferdingsen, Löhne und Nazarje in Slowenien. Finanzvorstand Jürgen Lotter betonte, dass die gegenwärtige konjunkturelle Situation mit zweistelligen Umsatzeinbußen zu einer sehr kurzfristigen Sichtweise zwinge. Fest stehe nur, dass 500 der heute 1.350 Stellen im Konzern gestrichen oder ausgelagert werden sollen. Darüber hinaus ließen auch die Bilanzzahlen wenig Freude aufkommen. So vervierfachten sich die Verluste von 4,3 Mio. Euro im Jahr 2000 auf 15,2 Mio. Euro 2001. Parallel dazu sank auch der Umsatz von 256,4 auf zuletzt 228,5 Mio. Euro. Für das laufende Geschäftsjahr kündigte der Vorstandvorsitzende Volker Meurer erneut deutliche Verluste an. Jedoch strebe man eine tendenzielle Ergebnisverbesserung an.