Egger
Untersuchungen zur Explosion eingeleitet
Die Explosion eines Thermo-Ölkessels im Egger-Spanplattenwerk Brilon am vergangenen Freitag kostete drei Arbeitern im Alter von 21, 59 und 62 Jahren das Leben. Ein Dutzend Mitarbeiter musste psychologisch betreut werden.
Die Explosion eines Thermo-Ölkessels im Egger-Spanplattenwerk Brilon am vergangenen Freitag kostete drei Arbeitern im Alter von 21, 59 und 62 Jahren das Leben. Ein Dutzend Mitarbeiter musste psychologisch betreut werden. Die Geschäftsführung sagte den Angehörigen der Unfallopfer Unterstützung zu. "Wir empfinden tiefe Trauer und sind geschockt über den Verlust von drei Kollegen und Freunden. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Verunglückten. Die Suche nach der Ursache des Unfalls hat bereits begonnen. Ich möchte allen Einsatzkräften für die schnelle und professionelle Hilfe danken", so Rüdiger Börnke, Geschäftsführer Technik/Produktion von Egger in Brilon.
Wie es zur der Explosion in dem Biomasse-Heizkraftwerk kommen konnte, soll jetzt umfassend geklärt werden. Bei dem Kessel handelte es sich um ein Ersatzmodell, das laut Egger erst am letzten Donnerstag durch ein zertifiziertes Unternehmen abgenommen wurde. Durch die Explosion kurz nach 14 Uhr geriet die Halle in Brand. Das Feuer wurde durch einen Großeinsatz der Feuerwehr, an dem 47 Personen beteiligt waren, gelöscht.
Am Standort Brilon sind rund 1.000 Mitarbeiter beschäftigt. Dort werden Schnittholz, Spanplatten und Laminatfußboden erzeugt.

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