Bis zu 25,25 Meter sollen die neuen LKWs lang sein. (Bild: VDA)

Initiative für Innovative Nutzfahrzeuge

Unterstützt Pläne für Lang-LKWs

Die "Initiative für Innovative Nutzfahrzeuge" (IIN), in der 18 Wirtschaftsverbände und Logistikunternehmen zusammenarbeiten, unterstützt geschlossen den geplanten Feldversuch zur Erprobung von Lang-LKWs. Auch der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMí) e.V. steht hinter dem Experiment. Ziel ist es, das Potenzial der Transportmittel mit einer Länge von bis zu 25,25 Meter für mehr Effizienz im Strassengüterverkehr und in Transportketten zu testen.

Mit einem gerade veröffentlichten Faktenpapier zum Feldversuch will die Initiative einen Beitrag dazu leisten, die íffentlichkeit besser zu informieren und durch Klarheit mehr Vertrauen zu schaffen, denn noch hegen die Deutschen viele Vorbehalte gegen die Mega-Laster.

"Klar ist: Innovative Nutzfahrzeuge brauchen gesellschaftliche Akzeptanz. Die können sie nur finden, wenn sie strengsten Kriterien genügen. Höchste, auf die speziellen Anforderungen des Lang-LKWs abgestimmte sicherheitstechnische Standards und entsprechend hohe zusätzliche Anforderungen an die Fahrer müssen die Sicherheit auf der Straße gewährleisten", heißt es in dem Papier der Interessengemeinschaft.

Im Sinne der Co-Modalität müssten Lang-LKWs zudem die Vernetzung der Verkehrsträger stärken, um den Umstieg von Containern zwischen Schiene, Straße und Schiff problemlos zu ermöglichen.

Die Initiative betont in dem gemeinsamen Papier darüber hinaus, dass es beim Einsatz von Lang-LKWs nicht um ein höheres Gewicht geht. "Der Lang-LKW kommt - wie herkömmliche Lastzugkombinationen auch - mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 40 Tonnen bzw. 44 Tonnen im kombinierten Verkehr aus. Im Feldversuch mit dem Lang-LKW wird sich nur die Länge der Fahrzeugkombination ändern, die 25,25 Meter nicht überschreiten soll."

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