Ikea

Unterstützt Antidiskriminierungs-Projekte

Wie jedes Jahr feiert Ikea auch 2019 am 17. Mai den Internationalen Tag gegen Homophobie, Biphobir und Transphobie (IDAHOT). Deshalb gibt es ab heute eine ganz besondere Tasche, die bunt wie das (Liebes-)Leben ist und Antidiskriminierungsprojekte fördert, in den Einrichtungshäusern.

„Als humanistisches, werteorientiertes Unternehmen setzen wir uns für das Recht aller Mitarbeitenden ein, sie selbst zu sein – unabhängig von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität. Vielfalt ist besser für uns alle. Wo andere schwarz-weiß sehen, sehen wir bei Ikea den Regenbogen. Deshalb verkaufen wir ab heute die ,Frakta‘-Tasche in Regenbogen-Farben und fördern damit gleichzeitig Antidiskriminierungsprojekte“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Unter dem Namen „Kvanting“ ist die limitierte Edition für 1,99 Euro in allen deutschen Ikea-Einrichtungshäusern unter dem Motto „Fair, gleich, bunt.“ erhältlich. Für jede verkaufte Tasche spendet der konzern 50 Cent. Die Spendensumme teilt sich auf zwei Organisationen auf, die sich für die Belange von Jugendlichen LGBT+ Menschen in Deutschland einsetzen:
1. Queere Bildung e.V. ist der Bundesverband der Vereine, Projekte und Initiativen, die Bildungs- und Aufklärungsarbeit zum Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt anbieten. Ihr Fokus liegt auf der Antidiskriminierungsarbeit insbesondere in der Schule und Jugendarbeit.
2. Lambda e.V. ist ein Jugendnetzwerk, das sich um die Belange von lesbischen, schwulen, bis, trans*, inter* und queeren Jugendlichen kümmert.

„Die gesetzlichen Regelungen der letzten Jahre wie die Ehe für alle und das Anti-Diskriminierungsgesetz haben dazu beigetragen, dass mehr Menschen sich outen und sich das Arbeitsumfeld insgesamt positiv verändert hat. Wir erleben aber immer wieder, dass der Umgang mit dem Thema sehr stark von den handelnden Personen abhängt: Auch wenn ein Unternehmen Diversity grundsätzlich unterstützt, können sich einzelne Manager trotzdem diskriminierend verhalten“, warnt Albert Kehrer, Vorstand und Mitstifter der gemeinnützigen Prout at Work Stiftung, im Interview auf dem Ikea-Unternehmensblog. „Wenn man aber bedenkt, dass wir 2004 von bundesweit fünf LGBT+ Netzwerke in Unternehmen wussten und wir heute fast 80 dieser Netzwerke in unserem Verteiler haben, dann ist das ein Zeichen für eine positive Entwicklung“, so Kehrer.

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