Dodenhof

Unterschriftenaktion für Erweiterung in Kaltenkirchen

In Kaltenkirchen will man das Nein aus dem Kieler Innenministerium zu den Erweiterungsplänen von Dodenhof weiterhin nicht so einfach hinnehmen. Mit einer Unterschriftenaktion sollen nun auch Bewohner und Kunden einen

In Kaltenkirchen will man das Nein aus dem Kieler Innenministerium zu den Erweiterungsplänen von Dodenhof weiterhin nicht so einfach hinnehmen. Mit einer Unterschriftenaktion sollen nun auch Bewohner und Kunden einen Beitrag dazu leisten, dass das Begros-Mitglied expandieren darf. Als Befürworter können sie sich noch bis Ende März in entsprechende Listen eintragen, die in dem Möbelhaus selbst, in Geschäften des Ortes sowie im Rathaus ausliegen, schreibt heute das "Hamburger Abendblatt". "Ich hoffe, dass mit der Unterschriftenaktion die Landesplanung im Innenministerium ihre bisherige Haltung zur Erweiterung überdenkt", erklärte dazu Bürgermeister Hanno Krause. Rechtlich gesehen sei die Aktion allerdings nicht bindend.
Dodenhof plant seine VK-Fläche um 16.500 qm zu erweitern ? davon sollen 6.500 qm auf das Möbel-Sortiment, 7.350 qm auf den Mode-Bereich und 2.500 auf Elektrowaren entfallen. Ursprünglich war eine Aufstockung um 19.000 qm vorgesehen. Nach der Ablehnung aus Kiel hatte das Unternehmen die vorgesehene Fläche für Unterhaltungselektronik und Co. jedoch halbiert.
Die Stadtvertretung hat den Bebauungsplan bereits durchgewunken und sich einstimmig für das Projekt ausgesprochen. Als nächstes wird das Dokument dem Kreis Segeberg vorgelegt, bevor die Unterlagen an das Innenministerium in Kiel weitergeleitet werden. Eine Antwort erwartet Krause in etwa drei Monaten. Sollte die Behörde bei ihrem Nein bleiben, will der Bürgermeister "die Entscheidungen des Innenministeriums prüfen – auch auf ihre Rechtmäßigkeit."