Ikea

Unterschreibt Kaufvertrag für Grundstück in Hamburg-Altona

Auf dem Weg, in Hamburg-Altona eine City-Filiale zu eröffnen, hat Ikea jetzt eine weitere Hürde genommen. Wie eine Sprecherin des Unternehmens mitteilte, unterzeichnete der Konzern heute den entsprechenden Kaufvertrag für

Auf dem Weg, in Hamburg-Altona eine City-Filiale zu eröffnen, hat Ikea jetzt eine weitere Hürde genommen. Wie eine Sprecherin des Unternehmens mitteilte, unterzeichnete der Konzern heute den entsprechenden Kaufvertrag für das 10.200 qm Grundstück an der Großen Bergstraße, mitten in der Fußgängerzone. "Damit sind wir in der Entwicklung unseres Pilotprojektes Hamburg-Altona einen entscheidenden Schritt weiter gekommen", erklärte Armin Michaely, Expansionschef von Ikea Deutschland. Sollte weiterhin alles nach Plan laufen und der Bau verwirklicht werden, wäre das Areal das kleinste Grundstück weltweit, auf dem ein komplettes Einrichtungshaus der Schweden entstehe. "Mit einem solchen Stadthaus möchten wir noch näher am Kunden sein." Daneben spiele der Umweltgedanke bei dem Projekt eine große Rolle. Mitten in Altona hätten die Kunden kürzere Anfahrtswege und könnten zudem leicht auf das Angebot öffentlicher zurückgreifen. "In diesem Zusammenhang denken wir auch über neue Lieferkonzepte wie beispielsweise Möbeltaxis nach", fügte Michaely hinzu. [page_break]
Auf dem jetzt gekauften Gelände steht noch das ehemalige Frappant-Gebäude. Dieses will Ikea abreißen. Mit den Arbeiten dazu sowie dem Bau eines mehrgeschossigen Einrichtungshauses möchte der Konzern Anfang 2010 beginnen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das zuständige Bezirksamt einen positiven Bauvorbescheid erteilt und aus Schweden endgültig grünes Licht für die Investition gegeben wird. Sollte der Bau aus internen oder externen Gründen verhindert werden, kann das Unternehmen vom Kaufvertrag zurücktreten. Eine entsprechende Klausel hatte Ikea zuvor sicherheitshalber verankern lassen. Zum Kaufpreis wollte sich der Möbel-Multi nicht äußern.