Die Ladestationsförderung für KMU ist gestartet. Foto: E.On

E-Mobilität

Unternehmen können Anträge auf Fördermittel stellen

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können ab sofort einen Antrag zur staatlichen Ladestationsförderung stellen. „Interessierte Firmen sollten sich so schnell wie möglich bewerben, um in der Vergabe nach dem ‚Windhundprinzip‘ berücksichtigt zu werden“, sagt Christoph Ebert, Geschäftsführer bei E.On Drive. „Solche Ladelösungen haben mit Blick auf Kunden und Mitarbeiter großes Potenzial, um sich als Unternehmen vom Wettbewerb abzuheben. Die Firmen leisten mit den Stromtankstellen zudem einen sichtbaren Beitrag zum weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur für die schnell wachsende E-Mobilität.“

Die Zahl der neu zugelassenen E-Autos hat sich im vergangenen Jahr laut dem Kraftfahrtbundesamt fast verdreifacht, höhere Zuwächse gab es nur bei Plug-in Hybriden. Eine Umfrage von Statista im Auftrag von E.On Deutschland hat zudem ergeben, dass sich unter Führerscheinbesitzern in Deutschland  64 Prozent vorstellen können, ein reines E-Auto anzuschaffen. Darüber hinaus ergab die Untersuchung, dass Unternehmen, die vor Ort Kunden begrüßen, bei E-Auto-Fahrern klar punkten können, wenn sie Lademöglichkeiten anbieten. Denn 80 Prozent der Befragten ist es wichtig, dass Geschäfte wie Supermärkte, Gartencenter oder Baumärkte entsprechende Ladestationen zur Verfügung stellen.

Kostenlos müssen die Ladeangebote vor den Geschäften dabei nicht unbedingt sein. 41 Prozent der befragten E-Autofahrer wären bereit, fürs Stromtanken zu zahlen, wenn eine Ladestation mit einer Leistung von mehr als 22 kW vorhanden ist. Auch an Orten, an denen Parkgebühren anfallen, wären 37 Prozent bereit, für das Laden entsprechend zusätzlich zu zahlen. Nur 8 Prozent lehnen es grundsätzlich ab, dafür Geld auszugeben.

E.On berät Geschäftskunden zu Elektromobilität, plant und installiert Ladestationen. Dabei können alle energiewirtschaftlichen Aspekte wie Gebäudeenergieverbrauch, Netzeigenschaften und Ladelösungen in die Kalkulation bereits miteinbezogen werden.

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