GfK
Unsicherheit bleibt
Der Durchbruch in der Binnennachfrage will sich nicht einstellen. Wie die GfK in ihrer heute veröffentlichten Konsumklimastudie für den Mai mitteilt, schwankten die Verbraucher weiterhin zwischen Hoffnung und Skepsis. Die
Der Durchbruch in der Binnennachfrage will sich nicht einstellen. Wie die GfK in ihrer heute veröffentlichten Konsumklimastudie für den Mai mitteilt, schwankten die Verbraucher weiterhin zwischen Hoffnung und Skepsis. Die Erwartung an die Entwicklung der persönlichen Einkommenssituation habe sich nach einem Plus im April wieder eingetrübt. Die Konjunkturentwicklung werde ähnlich skeptisch beurteilt wie im Vormonat. Dagegen sei die Anschaffungsneigung im Mai angestiegen – habe jedoch den starken Verlust des Vormonats nur teilweise kompensieren können. Einig sind sich laut der GfK-Studie Konsumenten, Finanzanalysten und Unternehmer in Sachen Konjunktur: Der ZEW-Index, der die Erwartungen der Analysten zur wirtschaftlichen Entwicklung misst, weise im Mai eine deutliche negative Tendenz auf. Der ifo-Geschäftsklima-Index zur Stimmung von Unternehmern sei zum vierten Mal in Folge leicht gesunken.
Hauptgrund, dass sich das Konsumklima nun bereits zum zweiten Mal in Folge verschlechtert hat, sei vor allem die zurückhaltende Einschätzung der persönlichen Einkommensentwicklung. Generell sinke die Wahrscheinlichkeit, dass der private Konsum in diesem Jahr noch nennenswerte gesamtwirtschaftliche Wachstumsimpulse liefern werde. Auch sonst spräche vieles dafür, dass 2005 ein weiteres Jahr der Stagnation sein werde.

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