Kuhlmann-Küchen

Umzug in die „Weltstadt der Küchen“ kurz vor Abschluss

Wie 2018 angekündigt, verlagert RWK & Kuhlmann-Küchen derzeit seinen Firmensitz aus Platzgründen von Enger nach Löhne auf das ehemalige Werksgelände von Nieburg-Küchen. Insgesamt fließen rund zehn Mio. Euro in die Standort-Verlagerung, hatte der geschäftsführende Gesellschafter Ralf Marohn angegeben. Neben dem Kauf der Immobilie wurde auch ein Teil des Maschinenparks von den früheren Besitzern übernommen. 105 Mitarbeiter werden künftig am 15 km entfernten Standort arbeiten.

Ab nächsten Dienstag (13.8.), nach Ende der Betriebsferien, wird in den neuen Hallen produziert, berichtet nun Gesamtvertriebsleiter Christian Reupke gegenüber derkuechenprofi.de. Mit dem Umzug werden die Kapazitäten in etwa verdoppelt und lassen zugleich „noch Luft nach oben“, doch vor allem wird nun auch die Ausstellung deutlich vergrößert. „Das bedeutet eine ganz andere Wahrnehmung“, freut sich Reupke darauf, dass zur Hausmesse vom 14. bis 20. September nach der kompletten Umgestaltung der Räumlichkeiten 19 Küchen in neuem Glanz präsentiert werden können.

Erwartet werden internationale Delegationen aus Großbritannien, Österreich, Schweiz, Polen und auch der CEO des chinesischen Inhabers Boloni, Frank Chai, wird vor Ort in Löhne sein. 70 Prozent macht der Export vom Umsatz aus, doch der China-Anteil liegt dabei im einstelligen Bereich, betont Reupke. Zudem gelte es auch, den deutschen Handel wieder verstärkt von den Leistungen des Unternehmens zu überzeugen: mit „Storys“, die zur DNA von Kuhlmann passen, von Sortimentserweiterungen im Farbverbund und einer neuen Korpushöhe bis zu Fronten in Kupfer und Titan oder UV-Lack-Fronten.

Damit vergrößert sich die „Weltstadt der Küchen“ Löhne also um einen weiteren Protagonisten – bereits ansässig sind hier Baumann Group, Nolte und SieMatic, neben den bekannten Messezentren sowie künftig Leicht mit seiner „Architekturwerkstatt“.

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