Umstrukturierung mit Entlassungen angekündigt

Wössner

Umstrukturierung mit Entlassungen angekündigt

Bei Wössner soll es weiter vorwärts gehen - dafür soll das Sortiment 2013 weiter modernisiert werden. "Wir haben den Sprung geschafft, in unserem Segment wieder ein Ausrufezeichen zu setzen," bilanziert Vertriebsleiter Oliver Gutekunst die Kölner Messe mit einem "sehr guten Platzierungsergebnis".

Mit einem Shop-in-Shop-System in Deutschland und Österreich hat Wössner seit 2012 als Essplatz-Marke in Möbelhäusern einen eigenen Auftritt und kann sich damit besser präsentieren. "Das kostet aber auch Geld", so Gutekunst weiter. Das umsatzsteigernde Konzept werde jedoch ein "zentrales Element der Vorwärtsstrategie" sein. Darüber hinaus soll der Export um nochmals fünf Prozent gesteigert werden.

Trotzdem: "Das Preis-Leistungsverhältnis muss stimmen", betont Geschäftsführerin Angelika Wössner und kündigt an: Teile der Produktion mussten und müssen weiterhin ausgelagert werden: "Sonst sind wir nicht mehr wettbewerbsfähig." Aktuell wird nun die zweite Phase der Restrukturierung umgesetzt. Dazu gehöre die Optimierung der betrieblichen Abläufe, die Rationalisierung der Produktionsprozesse und die Verlagerung gewisser Arbeitsschritte zu den verlängerten Werkbänken im europäischen Ausland. "Die Herstellung der Tische und eines Großteils der Bänke sowie die Polsterei bleiben aber weiterhin in Sulz," so Wössner weiter.

"Während Wössner auf der einen Seite in Studios der neuen ,Dining+Comfort Collection' investiert, wird auf der anderen Seite die Kostenstruktur optimiert und effizienter gestaltet," so Gutekunst. Inzwischen ist das Unternehmen - bereits seit Herbst 2012 - von der Akkord- zur Prämienentlohnung übergegangen. Für das erste Halbjahr 2013 sind Stellenstreichungen angekündigt. So soll der Mitarbeiterstamm von 235 Menschen auf bis zu 200 Personen reduziert werden.

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