Systemceram

Umsatzwachstum erforderte Kapazitätsausbau

Im Geschäftsjahr 2011 wuchs der Umsatz von Systemceram über zehn Prozent. Davon entfiel ein zweistelliges Plus auf den Bereich Küchenkeramik. Dieses Plus liegt deutlich über dem durchschnittlichen Umsatzzuwachs 2011 von

Im Geschäftsjahr 2011 wuchs der Umsatz von Systemceram über zehn Prozent. Davon entfiel ein zweistelliges Plus auf den Bereich Küchenkeramik. Dieses Plus liegt deutlich über dem durchschnittlichen Umsatzzuwachs 2011 von 5,9 Prozent in der Küchenmöbelindustrie. Der Laborbereich verzeichnete einen Zuwachs von 2,4 %. Darüber hinaus entwickelte sich auch der Umsatz in dem neu geschaffenen Unternehmensbereich Badkeramik besser als erwartet, weshalb für 2012 ein Ausbau der Modellpalette geplant ist.
Außerdem startete das Unternehmen mit einem erneuten Umsatzplus von 15 Prozent im ersten Quartal in das Jahr 2012. Deshalb werden gerade 15 Millionen Euro in eine neue Spülen- und Arbeitsplattenfertigung investiert. Mit der offiziellen Zündung des 90 m langen Tunnelofens hat Systemceram am 2. April 2012 den ersten Schritt zur Inbetriebnahme von dieser am Unternehmensstandort Siershahn getan.
"Wir sind im Zeitplan, so dass die komplette neue Fertigung voraussichtlich wie geplant im Oktober 2012 anlaufen kann", so Gerhard Göbel, der zusammen mit Manfred Engel das Unternehmen als geschäftsführender Gesellschafter leitet. "Schon in dieser ersten Ausbaustufe werden wir unsere Kapazität erhöhen können, wenn der Ofen nach rund 20 Tagen seine Arbeitstemperatur von über 1200 Grad Celsius erreicht hat. Damit lässt sich bereits ein Teil der permanent steigenden Nachfrage nach Systemceram-Spülen und Laborarbeitsplatten abdecken."
"Wir können davon ausgehen, dass sich die Umsatzentwicklung auch im weiteren Jahresverlauf fortsetzt und dass wir darüber hinaus mittelfristig weiterhin ein gesundes Wachstum erzielen werden", erläuterte Manfred Engel anlässlich der Ofeneinweihung vor geladenen Gästen, zu denen auch Bürgermeister Alwin Scherz und Verbandsbürgermeister Michael Ortseifen gehörten.
Angesichts der Unternehmensentwicklung war die Entscheidung, die Kapazität mit dem neuen Ofen mit automatischer Beladung, Gieß- und Glasieranlagen, einer 6 000 qm großen Fertigungsanlage nach neuesten Vorgaben des Energie-Effizienzprogrammes sowie einem neuen Hochregallager um rund 70 Prozent zu steigern, unumgängliche Voraussetzung, um das Unternehmen zukunftssicher zu gestalten und die Arbeitsplätze am Standort Siershahn durch den Einsatz modernster Technologie zu erhalten.