Nobia

Umsatzverlust von 9 Prozent

„Ein sehr ungewöhnliches Jahr ist zu Ende gegangen, in dem wir im letzten Quartal mit einem soliden Ergebnis einen starken Abschluss erzielt haben. Trotz eines teilweise geschlossenen Filialnetzes konnten wir im vierten Quartal weiterhin Kunden bedienen, das Betriebsergebnis verbessern und einen soliden Cashflow generieren,“ so kommentiert Jon Sintorn, Präsident und CEO von Nobia, die Bilanz für 2020. 

Zwar konnte der Küchenkonzern von einer positiven Dynamik zum Jahresende hin profitieren. Das organische Wachstum der Gruppe im vierten Quartal betrug 5 Prozent, das auf Skandinavien und Mitteleuropa zurückzuführen war, während der Umsatz in Großbritannien zurückging. Mit Ausnahme von Großbritannien blieb in allen Märkten vor allem das Projektgeschäft stark. Doch bei insgesamt 12,741 Mrd. SEK (1,26 Mrd. Euro) Netto-Umsatz schloss 2020 letztlich mit 9 Prozent Minus gegenüber dem Vorjahr (13,930 Mrd. SEK). Der Gewinn nach Steuern lag bei 437 Mio. SEK (43 Mio. Euro). Der Verwaltungsrat schlägt daraufhin eine Dividende von 2 SEK je Aktie vor.

Bereits abgeschlossen ist die erste Planungsphase  für das neue Werk in Jönköping (geplante Fertigstellung: 2024) mit der erforderlichen Finanzierung. Als erstes Küchenunternehmen wurden Nobia zudem die wissenschaftlich fundierten Klimaziele von der Science Based Targets Initiative (SBTI) genehmigt. 

„Wir treten dieses Jahr stärker an, als ich es im April erwartet hätte,“ so Konzernchef Jon Sintorn. „Wir haben eine robuste Finanzlage. Die Unsicherheiten werden sich jedoch in diesem Jahr fortsetzen und es wird ein Balanceakt sein, der in die Zukunft einzahlt und gleichzeitig unsere kurzfristige finanzielle Leistung aufrechterhält. Wir haben einen soliden Plan, Indikatoren deuten auf eine anhaltende Nachfrage nach unseren Produkten hin und wir haben eine neue Organisation, um unsere Strategie umzusetzen.“

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