Die Premium-Badkollektion "Antheus" von Designer Christian Haas für Villeroy & Boch. Foto: Villeroy & Boch

Villeroy & Boch

Umsatzrückstand reduziert

Erfreulicher Zwischenbericht zum 3. Quartal 2019: In den ersten neun Monaten diesen Jahres erzielte der Villeroy & Boch-Konzern einen Umsatz in Höhe von 587,9 Mio. Euro und lag damit um 28,0 Mio. Euro unter dem Vorjahr. Wie zum Halbjahr prognostiziert, ist es Villeroy & Boch jedoch gelungen, den Umsatz des 3. Quartals gegenüber den ersten beiden Quartalen mit 194,7 Mio. Euro nahezu auf Vorjahresniveau zu stabilisieren. Dadurch konnte der Umsatzrückstand des ersten Halbjahres nach den ersten neun Monaten von Minus 6,3 Prozent auf Minus 4,5 Prozent reduziert werden.

Der Auftragsbestand zum 30. September 2019 hat sich positiv entwickelt und ist im Vergleich zum 31. Dezember 2018 um 14,9 Mio. Euro auf 74,7 Mio. Euro gestiegen. Davon entfielen 59,5 Mio. Euro auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness und 15,2 Mio. Euro auf den Unternehmensbereich Tischkultur.

Aufgrund der im 3. Quartal 2019 erreichten Umsatzverbesserung konnte Villeroy & Boch mit 6,8 Mio. Euro im 3. Quartal ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf Vorjahresniveau erzielen. Damit lag das EBIT nach den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2019 bei 22,3 Mio. Euro und ging hauptsächlich aufgrund der Umsatzentwicklung des ersten Halbjahres um 3,5 Mio. Euro zurück.

Der Unternehmensbereich Bad und Wellness konnte im 3. Quartal 2019 – dem bislang besten des Geschäftsjahres – eine deutliche Verbesserung der Umsatzerlöse erreichen. Dazu beigetragen hat im 3. Quartal der sehr erfreuliche Anstieg von 4,5 Prozent in der Hauptregion EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika). Deutlich zugelegt haben dort die Kernmärkte Niederlande (+49,6 %), Belgien (+14,4 %), Deutschland (+9,8 %) und Schweden (+2,4 %). Die Entwicklung in Übersee ist hauptsächlich geprägt durch Umsatzrückgänge in der bisherigen Wachstumsregion China. Die Umsatzerlöse liegen dort auch im 3. Quartal deutlich hinter dem Vorjahr zurück (-33,0 %), so dass die positive Umsatzentwicklung in der Region EMEA überkompensiert wurde. Ursache für den bisherigen Umsatzrückgang in China waren insbesondere die Einflüsse aus dem Handelskonflikt mit den USA sowie konjunkturbedingt verschobene Wohnungsbauprojekte. Seit Juli 2019 konnten jedoch deutlich ansteigende Auftragseingänge verbucht werden und der Auftragsbestand in China wurde zum Ende September 2019 auf 25,5 Mio. Euro gesteigert. Insgesamt erzielte der Unternehmensbereich Bad und Wellness in den ersten neun Monaten einen Umsatz in Höhe von 401,6 Mio. Euro (Vorjahr: 436,1 Mio. Euro).

Der Unternehmensbereich Tischkultur konnte seine positive Entwicklung weiter fortsetzen und erzielte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2019 einen Umsatz in Höhe von 184,1 Mio. Euro. Damit übertraf der Unternehmensbereich den Vorjahreswert um 6,5 Mio. Euro bzw. 3,7 Prozent. Wachstumstreiber war insbesondere Deutschland (+9,2 %) als größter Absatzmarkt. Dort konnte der Umsatz in nahezu allen Vertriebskanälen und insbesondere im E-Commerce gesteigert werden.

Ausblick für das Gesamtjahr 2019: Der Villeroy & Boch-Vorstand hält an den im Juli 2019 angepassten Zielen fest. Es wird weiterhin von einem Konzernumsatz zwischen 825 und 850 Mio. Euro sowie von einem operativen Ergebnis (EBIT) zwischen 48 und 52 Mio. Euro ausgegangen.

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