Franke

Umsatzrekord, aber weniger Gewinn

In heimischer Währung überschritt der Umsatz der Schweizer Franke Gruppe 2007 erstmals die 3-Milliarden-Grenze (3,021 CHF, umgerechnet 1,865 Mrd. Euro). Dies entspricht einem Plus von 23,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, bereinigt um Akquisitionen beträgt das organische Wachstum rund 12 Prozent. Gleichzeitig sank jedoch der Profit. Während das operative Ergebnis (EBITDA) auf 246 Mio. Euro (+ 8 Prozent) stieg, schmolz der Reingewinn um zwei Prozent auf 123 Mio. Euro. Als Grund gibt die Gruppe die weiterhin stark gestiegenen Edelstahlpreise, Restrukturierungskosten sowie erschwerte Marktverhältnisse in USA, Deutschland und Südafrika an.

Besonders betroffen von den Gewinneinbußen war der Bereich Franke Kitchen Systems (Spülen, Abzugshauben, Armaturen, Herdmulden, Öfen etc.) - wobei der Umsatz um 21,9 Prozent anstieg, aber die Mehrkosten laut Konzernangaben nicht durch Preiserhöhungen ausgeglichen werden konnten. Die Bereiche Foodservice, Washroom Systems und Kaffeesysteme haben sich dagegen stark profitabel gezeigt.

Im ersten Quartal 2008 erwirtschaftete der Konzern mit seinen 81 Tochtergesellschaften und 12.843 Mitarbeitern ein Plus von 7,5 Prozent (organisches Wachstum: 2,6 Prozent). Besonderes Augenmerk gilt nun der Steigerung des Profits. Immerhin habe sich seit Herbst die Preissituation bei Stahl entspannt.

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