Rolf Benz
Umsatzplus von zwölf Prozent
Überdurchschnittliches Wachstum bei Rolf Benz: Die Aktiengesellschaft konnte ihren Umsatz im 1.Quartal um zwölf Prozent steigern. Ein Plus für das man bei Rolf Benz vor allem den Wandel hin zur
Überdurchschnittliches Wachstum bei Rolf Benz: Die Aktiengesellschaft konnte ihren Umsatz im 1.Quartal um zwölf Prozent steigern. Ein Plus für das man bei Rolf Benz vor allem den Wandel hin zur umfassenderen Einrichtungsmarke verantwortlich macht.
Ein Wandel, der laut einer Pressemitteilung des Benz-Vorstandes vom Fachhandel und den Konsumenten immer stärker wahrgenommen wird und "das traditionelle Image des reinen Polstermöbel-Spezialisten" mehr und mehr überlagert. Auch Dank der Handelspartner, die "die Bedeutung des ganzheitlichen Wohnerlebnisses mit Rolf Benz erkannt und auch die Präsentation in ihren Handelshäusern entsprechend ausgebaut" haben.
Mitentscheidend für das zweistellige Umsatzplus sind jedoch auch andere, externe Gründe. Hier nennt der Vorstand um Carsten Dierks vor allem die verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die für mehr finanziellen Spielraum bei den Verbrauchern sorgen. Hinzu kommen "die weitgehend abgeschlossene Verjüngung des Automobilparks und ein Paket von rund 400 Milliarden DM, das allein im Jahr 2000 vererbt wird." Geld, das auch verstärkt in den Möbelkonsum fliesst.
Trotz dieser positiven Rahmenbedingungen bleibt der Rolf Benz-Vorstand bei der Prognose für das laufende Geschäftsjahr vorsichtig: Ziel bleibt "unverändert" ein Jahreswachstum von vier Prozent.
Hierzu sollen auch umfangreiche Investitionen in den "Standort Deutschland" beitragen. So wird noch im April ein neues Entwicklungszentrum in Nagold fertigstellt. Geplant sind außerdem die Einführung einer neuen Lederzuschnitt-Technologie sowie eine verbesserte Produktionssteuerung in den Werken rund um die Nagolder Firmenzentrale.

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