Delia Fischer und Stefan Smalla haben Westwing 2011 gegründet.

Westwing

Umsatzplus von 16 Prozent

Erstmals schwarze Zahlen kann Westwing für das Jahr 2018 vorlegen. Nach vorläufigen Ergebnissen wurde ein Umsatz von 254 Mio. Euro erzielt. Das sind rund 16 Prozent mehr als 2017. Das Ebitda betrug drei Mio. Euro – nach minus vier Mio. Euro 2017.

Als besonders stark erwies sich die DACH-Region mit einem Wachstum von 36 Prozent und einer bereinigten Ebitda-Marge von vier Prozent. Insgesamt machte die DACH-Region im vergangenen Jahr einen konzernweiten Umsatz von 52 Prozent aus. Dort erzielte der Onlineshop 133 Mio. Euro.

Das Wachstum wird laut Westwing „nach wie vor durch eine hohe Kundenloyalität getrieben: 81 Prozent der Bestellungen im Geschäftsjahr 2018 entfielen auf Bestandskunden.“ Die Anzahl der aktiven Kunden konnte von 838.000 im Jahr 2017 auf 934.000 im vergangenen Jahr erhöht werden.

Weniger rosig sah es dagegen in Italien aus. Dort hat das Unternehmen wegen der negativen Entwicklungen mit einer Umstrukturierung begonnen. Ohne Italien betrug das Umsatzwachstum konzernweit 24 Prozent.

„Wir freuen uns, dass wir profitabel gewachsen sind und unsere Ziele im Geschäftsjahr 2018 erreicht haben. Das verdanken wir sowohl unserem wachstumsstarken und profitablen DACH-Geschäft als auch Fortschritten in unseren internationalen Märkten“, erklärte Stefan Smalla, Gründer und CEO von Westwing. „Wir werden uns weiterhin darauf konzentrieren, das herausragende Westwing-Kundenerlebnis weiter zu verbessern. Gleichzeitig bestätigen wir unsere Zielsetzung für profitables Wachstum für das Jahr 2019 und darüber hinaus."

Den endgültigen Geschäftsbericht will Westwing am 28. März vorlegen.

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