Marketmedia24

Umsatzplus für Bad- und Sanitärartikel

Laut der jüngsten Studie „Branchen-Spiegel Wohnbäder 2018“ von Marketmedia24 legen Endverbraucher beim Kauf eines Badezimmers Wert auf Flexibilität, Variabilität und Hightech. Lösungen dafür gibt es genug – sie müssen nur richtig recherchiert werden. Es könnten laut Marketmedia24 noch mehr hochwertigere Kaufimpulse ausgelöst werden, wenn sich die Branchenverbände für mehr Mitarbeiterschulungen aussprechen würden, die das nötige Know-How an den Kunden vermitteln.

Die Perspektiven in der Bad- und Sanitärbranche sind gut: In Deutschland wird gebaut wie lange nicht mehr. Im Vergleich zu 2013 legte das Marktvolumen in diesem Jahr um zwölf Prozent zu. Umsatz-Spitzenreiter sind Badewannen, Duschen, Waschbecken und WC-Ausstattungen aus Kunststoff.

Das Interesse der Branchenbetriebe, sich an einer gemeinsamen Verbraucherinitiative zu beteiligen, ist jedoch sehr schwach. Seit mehr als 30 Jahren liegen noch immer über zwei Millionen Bäder sozusagen brach. Umsatzpotenzial, das aktiv erschlossen werden will. Das gelingt den angestammten Vertriebswegen in unterschiedlichem Maß. Mangelnde Abschlussquoten ermittelte eine Forsa-Umfrage zum Beispiel für die Baumärkte, während die Marktanteile des Facheinzelhandels seit 2013 Jahr für Jahr sinken.

Vor dem E-Commerce fürchtet sich die Branche bisher nicht. Bisher liegt der Anteil bei zehn Prozent. Die Marktforscher aus Köln warnen allerdings davor, dass sich das zeitnah ändern könnte.

Diese Seite teilen