Holz- und Möbelindustrie
Umsatzminus von knapp 1 Prozent
Jetzt ist es amtlich: Die deutsche Holz- und Möbelindustrie hat im vergangenen Jahr ein Umsatzminus von 0,8 Prozent eingefahren. Dies teilte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Holz- und Möbelindustrie, Dirk-Uwe Klaas,
Jetzt ist es amtlich: Die deutsche Holz- und Möbelindustrie hat im vergangenen Jahr ein Umsatzminus von 0,8 Prozent eingefahren. Dies teilte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Holz- und Möbelindustrie, Dirk-Uwe Klaas, am gestrigen Montag mit.
Lag der Umsatz 1998 noch bei 76,81 Mrd. DM, sackte er 1999 auf 76,18 Mrd. DM ab. Insgesamt gingen in der Branche etwa 10.000 Arbeitsplätze verloren, rund 100 Betriebe mussten ihre Tore schließen.
In der Möbelindustrie reduzierte sich der Umsatz um 1,2 Prozent auf 42,5 Prozent. Hier war lange Zeit sogar noch mit einem schlechteren Ergebnis gerechnet worden, doch ein verkaufsstarker Dezember konnten die unbefriedigenden Verkaufszahlen der Vormonate etwas auffangen.
Die Zahl der Unternehmen verringerte sich hier um 3 Prozent auf jetzt 1470 mit mehr als 20 Beschäftigten. Infolge dessen schrumpften auch die Beschäftigtenzahlen um 2,3 Prozent. Rund Arbeiter und Angestellten verloren ihren Job, so daß die Möbelindustrie Anfang des Jahres noch ca. 165.000 Mitarbeiter beschäftigte.
Im Holzgewerbe, also bei Bauelementen aus Holz, Holzwerkstoffen sowie den übrigen Holzbranchen kletterte der Umsatz um 0,2 Prozent. Wobei aber auch hier die Zahl der Betriebe (minus 2,7%) und Beschäftigten (minus 2%) rückläufig war.
Für das laufende Jahr rechnet Klaas wieder mit einer leichten Marktbelebung und einem Umsatzanstieg zwischen 1 und 2 Prozent.

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu verfassen.
Sie haben noch kein Konto?
Jetzt registrieren